"Tatort"-Star Meret Becker: "Da kamen mir die Tränen"

Schauspielerin Meret Becker war zum ersten Mal nach dem monatelangen Corona-Lockdown wieder im Kino. Dabei kam es bei ihr zum Gefühlsausbruch, sodass sie nicht länger an sich halten konnte.

Sie freue sich sehr über die lachenden Menschen in Restaurants, betonte Becker und erzählte im Gespräch mit der “Augsburger Allgemeinen” außerdem: “Kürzlich hatte ich meinen ersten Kinobesuch. Da kamen mir die Tränen. Ich bin so dicht am Wasser gebaut.” Die 52-Jährige meinte weiter: “Es war etwas peinlich, es sind ja nicht alle Cineasten oder Filmschaffende, die da um einen rumsitzen.” Nach Einschätzung Beckers wird es dauern, bis sich das Kino von der Krise wieder erholen kann. 

“Hätte ich sie mir lieber von außen angeschaut”

Viele Menschen sagten, sie wollten nach der Corona-Krise ihr altes Leben zurück. “Das möchte ich nicht. Ich würde gern besser aus dieser Krise rausgehen”, sagte Becker. Kürzlich unterstützte die Schauspielerin die Aktion #allesdichtmachen, in der sie mit Kollegen ihre Situation innerhalb der Pandemie kritisierte. Die in diesem Rahmen veröffentlichten Videos hatten wiederum für viel Kritik gesorgt. Becker erhielt sogar Morddrohungen. Sie betonte, dass sie bei einer solchen Aktion nicht noch einmal mitmachen würde: “Ich finde es zwar gut und wichtig, dass etwas gemacht wurde, dazu stehe ich. Aber die Form war nicht meins. In einer Form, die mir liegt, hätte ich auch die Tritte besser weggesteckt. Die Aktion fand ich trotzdem wichtig und hochinteressant, nur hätte ich sie mir lieber von außen angeschaut.”

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An diesem Sonntag läuft der Berliner “Tatort: Die dritte Haut”. Für Meret Becker ist es der vorvorletzte Fall als Kommissarin Nina Rubin an der Seite von Kommissar Robert Karow (Mark Waschke). Im Frühjahr läuft der letzte Krimi mit ihr. Schauspielerin Corinna Harfouch wird ihre Nachfolgerin.

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