Niklas Osterloh: "Mit 'WaPo Duisburg' ist ein Kindheitstraum wahr geworden"

Für Niklas Osterloh, 32, könnte es beruflich wie privat nicht besser laufen. Ende August haben er und seine Frau Tini Osterloh, 34, ihre zweite Tochter auf der Welt begrüßen dürfen. Im Interview verriet der "Gute Zeiten, schlechte Zeiten"-Star: "Ich würde sagen, ich bin an einer Grenze des Schlafmangels." Aktuell feiert der gebürtige Lübecker sein Comeback als Paul bei "GZSZ". Drei Monate hatte sich der Schauspieler eine Auszeit von der Kultserie genommen, um für die neue ARD-Serie "WaPo Duisburg" vor der Kamera zu stehen – und vor allem auf dem Boot.

Als Polizeiobermeister Frank van Dijk, der Teil der Wasserschutzpolizei ist, kämpft er mit seinen Kollegen und Kolleginnen tagtäglich gegen gierige Geschäftsleute und raffinierte Drogenschmuggler. Mit ungewöhnlichen Methoden und ehrlichem Ruhrpottcharme löst das Team der "WaPo" Fälle wie Mord, Raub, Entführung und Erpressung.

Im Interview mit GALA verrät Niklas Osterloh, wie er den "WaPo"-Dreh im Ruhrpott wahrgenommen hat und wieso er jetzt mit holländischem Akzent sprechen kann.

Niklas Osterloh im GALA-Interview: „Dafür habe ich sogar den Motorbootschein gemacht“

Gala: Ab dem 11. Januar 2022 bist du in der ARD-Serie "WaPo Duisburg" zu sehen. Wieso hast du dich für dieses Format entschieden?
Niklas Osterloh: Das Format hat sich für mich entschieden (lacht). Nein, Spaß bei Seite. Ich habe eine große Affinität zum Wasser. Ich bin gebürtiger Lübecker, bin quasi in und auf der Ostsee groß geworden und war früher aktiver Leistungssegler. Das Wasser und das Bootfahren liebe ich sehr. Als dann die Anfrage für die "WaPo" Duisburg kam, habe ich mich sehr gefreut.

Für die achtteilige Serie hast du auch extra den Bootsführerschein gemacht. Würdest du den privat jetzt auch öfter nutzen?
Ja und das habe ich auch schon. Als ich wusste, dass ich die Rolle habe, da habe ich direkt den Motorbootschein gemacht. Ich wohne die meiste Zeit in Potsdam und hier gibt es wahnsinnig schöne Seenlandschaften und viele Bootsverleihe. Da haben wir uns schon einige Male ein Boot gemietet und einen schönen Tag mit der Familie auf dem Wasser verbracht. 

„Frank van Dijk fühlt sich auf dem Wasser zuhause“

Bei "WaPo Duisburg" spielst du Polizeiobermeister Frank van Dijk, der auch der Bootsführer ist. Kannst du uns die Rolle etwas genauer beschreiben? Was macht Frank aus? 
Der Frank ist ein total gemütlicher und charmanter Zeitgenosse, der einfach das Wasser liebt und sich dort wohlfühlt. Er geht in seinem Job auf dem Wasser total auf und verbringt jede freie Minute dort. Was ihm nicht so zusagt ist der ganze Bürokram – also zum Beispiel Berichte schreiben. Er ist mehr der Genießer, der sich gerne draußen aufhält.

Fiel es dir leicht, dich in die Rolle hineinzuversetzen? 
Auf eine Art ja. Es war ganz lustig, weil ich ursprünglich vor dem Casting die Information hatte, dass er, als Holländer, einen Akzent hat. Und den habe ich vorbereitet und mir den Akzent antrainiert. Das war auch echt nicht leicht. Dann kam ich zum Dreh und kurz vorher wurde mir gesagt: "Ach ja, das mit dem Akzent hatten wir ja gestrichen, das weißt du ja." (lacht) 

Du kommst ja gebürtig nicht aus dem Ruhrgebiet, sondern aus Lübeck. Kannst du dich mit dem ehrlichen Ruhrpottcharme identifizieren, der ja auch in der Serie an den Tag gelegt wird? 
Total! Ich mag ehrliche Menschen, die sagen, was sie denken. Wir haben auch viel in Köln gedreht. Ich war zwar schon öfter in Köln, aber nie so lange und ich muss sagen:

Meine Frau und meine Tochter waren mit und wir haben sofort Leute kennengelernt. Es fiel uns überhaupt nicht schwer, dort Anschluss zu finden. Im Ruhrgebiet sind die Menschen generell alle sehr offen.

Ab dem 11. Januar 2022 sind acht Folgen von "WaPo Duisburg" immer dienstags um 18:50 Uhr im Ersten zu sehen.

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