Mord im Dorf: ARD-Krimi "Steirerwut"

Graz (dpa) – Jeder könnte der Mörder sein. Das trifft in “Steirerwut” besonders zu. Mitten in der steirischen Idylle im Süden von Österreich spitzt sich in dem Fernsehkrimi, der am Donnerstag (11.3., 20.15 Uhr) im Ersten zu sehen ist, ein Dorfstreit zu.

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Schließlich stirbt der Bauer Johann Hödlgruber im Vollrausch erhängt in seiner Scheune. War es Suizid oder doch ein Mord? Die beiden Ermittler Sascha Bergmann (Hary Prinz) und seine Kollegin Sandra Mohr (Miriam Stein) übernehmen den Fall.

Ihr Verdacht erhärtet sich schneller als das Tatmotiv. Der “steirische Sturschädel” Hödlgruber, wie er von den Bewohnern des Dorfes im Hügelland der Steiermark genannt wird, hatte mehr Feinde im Umfeld als ihm lieb war. Nicht einmal sein Sohn mochte ihn leiden.

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Steckt vielleicht auch dessen Freundin (Brigitte Hobmeier) hinter der Tat, deren Alpakas der Alte vergiften wollte? Oder doch der gierige Hotelbesitzer, mit dem sich Hödlgruber um den Grund für einen Golfplatz stritt? Oder war es ein Erbschaftsstreit?

Fast jeder im Dorf hatte eine Rechnung mit dem Mann offen und dennoch scheint jeder ein Alibi zu haben. Das bedeutet viel Ermittlungsarbeit für die Kollegen vom LKA Graz, die sich eigentlich lieber bei einem Date oder in einem Wellness-Hotel mit Massage und Sauna eine Auszeit gönnen wollen.

Bergmann und Mohr ermitteln bereits zum vierten Mal gemeinsam im Fernsehen. “Steirerwut” wurde bereits 2019 unter der Regie von Wolfgang Murnberger abgedreht. Bereits zuvor lockte die Reihe, die eine Produktion der Allegro Film mit der ARD-Tochter Degeto und dem österreichischen Sender ORF ist, ein Millionenpublikum vor die Bildschirme.

Der fünfte und sechste Teil nach der Bestseller-Reihe der Steirerkrimis der österreichischen Schriftstellerin Claudia Rossbacher sind schon in Arbeit. Der sechste Film wird aber dann ohne die 32-jährige Stein gedreht, die 2013 mit dem Historien-Mehrteiler “Unsere Mütter, unsere Väter” einem breiten Publikum bekannt wurde. Bergmann bekommt dann zwei neue Kolleginnen.

Dabei haben sich die beiden Kommissare gerade erst auch persönlich ein bisschen angenähert und ihre Beziehung gewann an Tiefe. Man schaue den Ermittlern noch lieber zu, wenn man ihre Sehnsüchte und Abgründe kenne, sagt Prinz. “Es ist ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu anderen Krimiformaten, dass es bei den Steirerkrimis nicht hauptsächlich um den Fall geht, sondern um die Menschen, die darin verwickelt sind”, sagt der 55-jährige Schauspieler über die Hauptfiguren.

Bergmann und Mohr sind zwei launige, sich piesackende Charaktere, die sich aber ganz gerne mögen. Der abgeklärte Chefinspektor, der die Arbeit in der Provinz hasst, und seine ehrgeizige Partnerin finden schließlich auf kollegiale Weise zueinander. Das zeigt sich vor allem, als Mohr sich voller Eifer in den Fall stürzt und sich selbst in Gefahr bringt.

Stein und Prinz überzeugen als gegensätzliches Ermittlerduo. Regisseur Wolfgang Murnberger gelingt es, die Schönheit und auch jahrzehntelang angestauten Konflikte in der Enge des Dorflebens einzufangen.

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