Imogen Daines: "Ein erschreckender Ausblick auf unsere Welt"

Als Hackerin taucht die Schauspielerin für die neue Science-Fiction-Serie „Intergalactic“ ins kriminelle Milieu einer dunklen Zukunft ab. Und die Vorstellung einer solchen Welt ist gar nicht so unrealistisch, wie Imogen Daines im t-online-Interview befürchtet.

In der Science-Fiction-Serie „Intergalactic“, die aktuell bei Sky Atlantic, Sky Ticket und über Sky Q zu sehen ist, wird die junge Polizistin und Weltraum-Pilotin Ash (Savannah Steyn) Opfer eines Komplotts und wegen Verrats verbannt. Beim abenteuerlichen Gefangenentransport durchs All mit dabei? Verona Flores, eine kriminelle Hackerin, gespielt von Imogen Daines.

Eine völlig neue Welt für die Schauspielerin. „Das Set-Design war unglaublich. Wir mussten nur selten unsere Fantasie einsetzen, weil sich alles so echt angefühlt hat. Fast so, als wären wir in einem echten Raumschiff gewesen. Es raubt mir immer noch den Atem“, schwärmt die 28-Jährige im Interview mit t-online über die fiktive Welt, die im London der Zukunft spielt.

„Der massive Umweltkollaps ist förmlich spürbar“

„Es ist interessant, zu sehen, dass diese Metropole einer Opferrolle gleichkommt. Der massive Umweltkollaps ist förmlich spürbar und das macht die Serie so besonders“, so Imogen. Es ziehe sich eine „ökologische Botschaft“ durch die gesamte Handlung, aber ohne belehrend oder herablassend zu wirken. „Die Serie schreibt niemandem vor, was zu tun ist. Aber sie gibt einen erschreckenden Ausblick auf das, was uns in den nächsten 100 Jahren auf der Welt erwarten könnte, wenn wir nicht aufpassen“, befürchtet die 28-Jährige.

  • Die größten Streaming-Highlights: Das lohnt sich 2021 bei Netflix & Co.
  • Nach mehreren Herz-OPs: Arnold Schwarzenegger: “Altwerden ist scheiße“
  • „Chicago Fire“-Star: Taylor Kinney: “Das Gefühl zu bewahren, war ein Kraftakt“

Was sie bei den Dreharbeiten besonders beeindruckt hat: am Set fast ausschließlich von Frauen umgeben zu sein. „Ich habe zwar nur ganz selten bewusst wahrgenommen, dass wir Frauen in der Mehrzahl waren, aber ich fühle mich geehrt, Teil eines Projektes zu sein, bei dem so viele Frauen an der Vorderfront sind“, erzählt Imogen, betont aber auch: „Es geht in der Serie nicht unbedingt um die Geschlechter per se, sondern vielmehr um die einzelnen Charaktere und deren Geschichten. Das ist brillant und so erfrischend.“

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel