Harald Glööckler weint im Dschungel über seine Ehe: "Einfach nur noch toxisch"

  • An Tag zwei im südafrikanischen Dschungelcamp werden die Promis sentimental.
  • Vor allem Designer Harald Glööckler redet sich einiges von der Seele.
  • Er spricht offen über seine tragische Kindheit und seine Ehe, über die er aktuell wenig positive Worte verliert.

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Designer Harald Glööckler zeigte sich an Tag zwei im Dschungel von seiner besonders emotionalen Seite. Zunächst erklärte über seine Homosexualität am Lagerfeuer: „Mit sechs habe ich registriert, dass ich Männer interessanter finde als Frauen.“

Mit zehn sei es ihm dann endgültig klar gewesen. Er habe auch Freundinnen gehabt. „Dann kann ich auch zärtlich sein miteinander, aber man muss ja dann nicht zum Äußersten gehen.“ Der Designer teilte zudem eine wichtige Botschaft: „An junge Männer, die homosexuell sind: Lebt euer Leben! Und wer dafür kein Verständnis hat, der kann dann auch aus eurem Leben gehen!“

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Harald Glööckler sieht den Dschungel als „Reset“

Für ihn sei das Dschungelcamp ein Reset, um sich endlich wieder um sich und sein Inneres zu kümmern, zeigte sich Glööckler später nachdenklich über seine Ehe und Partnerschaft. Über seinen Partner Dieter Schroth sagte der Designer: „Er hat Depressionen, ist nur noch negativ. Ich soll mich mit niemandem treffen, nicht mehr aus dem Haus gehen. Das ist einfach nur noch toxisch“.

Glööckler und Schroth sind bereits seit 35 Jahren ein Paar, seit 2015 verheiratet. „Man ist zusammengewachsen, man lebt miteinander, aber leidet auch miteinander“, sagt der Designer am Lagerfeuer. Zudem betont er, dass er eine loyale und treue Person sei, „aber irgendwann musst du dir die Frage stellen… Die Uhr tickt ja auch“.

In der Öffentlichkeit habe er stets die Form gewahrt und keine Schwächen gezeigt. Doch nun gibt er zu: „Wenn man einen Schmetterling findet zu Hause und den dann einsperrt… Irgendwann geht der Schmetterling ein“. Deshalb sei er in den RTL-Dschungel gezogen, um sich über einige Dinge klar zu werden und der Ehe eine Chance zu geben: „Wenn sich bei mir was löst und verändert, verändert sich auch bei ihm was“, ist er sich sicher.

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Glööckler bricht in Tränen aus

Und auch seine Kindheit muss der Designer im Dschungel aufarbeiten. Diese sei mit einem gewalttätigen Vater ein einziges Trauma gewesen. „Und dann guckst du zurück und da sind nur Scherben. Dann schiebst du das nur weg“, erklärte er unter Tränen.

Zudem berichtete er davon, dass er als Kind stets Angst gehabt hatte, seine Mutter blutend oder tot am Boden liegend zu finden. Das wurde zur Realität: „Als ich 13 war, kam meine Mutter bei so einer Attacke dann um, sie ist ihren inneren Blutungen erlegen.“ Doch die Gedanken wolle er nun im Camp lösen und die Maske fallenlassen. Das Camp sehe er für sich als Chance: „Es ist wie eine Kur hier, wie ein Detox für die Seele, um diese Schrecken der Kindheit zu beseitigen“. © 1&1 Mail & Media/spot on news

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