Er wird keinen dritten "Borat"-Film drehen

Sacha Baron Cohen (49) will sein Glück nicht länger aufs Spiel setzen. Nach zwei aberwitzigen sowie heiklen "Borat"-Filmen zieht er einen Schlussstrich. "Ich mache das nicht noch einmal", sagte der Schauspieler nun im Interview mit "Entertainment Tonight". Die Dreharbeiten seien für den Ehemann von Schauspielerin Isla Fisher (45) mittlerweile "zu gefährlich" geworden. Er wolle sich künftig wieder vermehrt auf "Sachen mit Drehbuch" konzentrieren.

Dreharbeiten mit kugelsicherer Weste sind Geschichte

Was Cohen unter "zu gefährlich" versteht? Der Schauspieler erklärte weiter, dass er für Dreharbeiten schon mehrmals eine kugelsichere Weste habe anziehen müssen. Etwa als er für die Filmfortsetzung "Borat Anschluss Moviefilm" an einer rechtsextremen Kundgebung teilnahm. "Ich bin damit davongekommen", erinnerte sich Cohen. Dennoch wolle man so etwas "nicht allzu oft in seinem Leben machen", sagte er. "Ich hatte ziemliches Glück, dass ich dieses Mal herauskam. […] Ich werde mein Glück nicht noch einmal herausfordern."

Dass dem 49-Jährigen Szenen wie diese leichtfallen würden, ist nicht der Fall. Er gab sogar zu, dass er in der Nacht vor ebensolchen Drehtagen kaum habe schlafen können. Schauspieler, die sich mit "normalen Szenen" konfrontiert sehen, würden sich seiner Aussage zufolge Gedanken darüber machen, ob der Akzent glaubhaft rüberkomme oder die Rolle gut recherchiert sei. "In diesem Fall denkst du: Okay, wenn ein Haufen bewaffneter Kerle von der Seite der Bühne kommt, habe ich eine Möglichkeit, herauszukommen? Was passiert, wenn mich jemand erschießt? Was, wenn ein Haufen Leute anfängt, auf mich zu schießen?"

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