Ein Doris-Dörrie-Film: ZDF zeigt Drama "Grüße aus Fukushima"

Im Rahmen des Jahrestags der nuklearen Katastrophe zeigt das ZDF den Kinofilm „Grüße aus Fukushima“, der an Originalschauplätzen in Fukushima entstanden ist. Autorin und Regisseurin Doris Dörrie erzählt darin die Geschichte einer jungen Deutschen und einer alten Japanerin, denen es gelingt, die Trauer um ihre sehr unterschiedlichen Verluste gemeinsam zu überwinden und einen Neuanfang zu wagen. In den Hauptrollen spielen Rosalie Thomass, Kaori Momoi und Moshe Cohen. Zu sehen ist der Film am Dienstag, 9. März 2021, 0.20 Uhr im ZDF, ab Montag, 8. März 2021, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek.

Marie (Rosalie Thomass) ist eine, die auszieht, das Fürchten zu lernen. Auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen und dem Verlust ihrer großen Liebe reist sie in die Präfektur Fukushima. Zusammen mit dem Clown Moshe (Moshe Cohen) und der Organisation Clowns4Help will sie den überlebenden Opfern der Dreifachkatastrophe von 2011 ein wenig Freude bringen. Auch Jahre danach leben diese noch immer in Notunterkünften.

Schweres leichter machen – eine Aufgabe, für die Marie, das muss sie sich schon bald eingestehen, überhaupt nicht geeignet ist. Doch bevor sie erneut davonläuft, beschließt Marie, ausgerechnet bei der störrischen alten Satomi (Kaori Momoi) zu bleiben, der letzten Geisha Fukushimas, die auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückziehen will. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, die aber beide – jede auf ihre Art – in der Vergangenheit gefangen sind und lernen müssen, sich von ihren Schuldgefühlen und der Last ihrer Erinnerungen zu befreien.

Foto: (c) ZDF / Mathias Bothor

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel