Darum wurde ein Spin-off geschaffen

Seit 2001 spült die "Fast & Furious"-Reihe Millionen in die Kinokassen. Am 21. November (20:15 Uhr, RTL) düst mit "Fast & Furious: Hobbs & Shaw" das erste Spin-off zu seiner Free-TV-Premiere. Darin spielen, wie der Titel bereits verrät, Luke Hobbs alias Dwayne "The Rock" Johnson (49) und Deckard Shaw alias Jason Statham (54) die Hauptrollen. Doch warum haben sich die beiden Hollywoodstars von der Original-Reihe abgekoppelt?

Krach innerhalb der „Fast & Furious“-Familie

Gegen Ende der Dreharbeiten zu "Fast & Furious 8" bekamen die eigentlich so dicken Familienbande Risse. Es krachte gewaltig zwischen den Alphamännchen Vin Diesel (54)) und "The Rock". Diesel spielt seit Teil eins Dom Toretto, Johnson lässt seit "Fast & Furious Five" seine Muskeln spielen. Letzterer packte seither bei mehreren Gelegenheiten, etwa im Interview mit dem "Rolling Stone", über den Zoff mit seinem Co-Star aus.

"Vin und ich hatten ein paar Diskussionen, einschließlich eines wichtigen Vieraugengesprächs in meinem Trailer", erzählte Johnson damals. Dabei sei ihm bewusst geworden, dass es "einen fundamentalen Unterschied" in ihren "Philosophien" gebe, wie "wir das Filmemachen und eine Zusammenarbeit angehen". Es habe einige Zeit gedauert, "aber ich bin dankbar für diese Klarheit". Dann schob "The Rock" hinterher: "Ob wir wieder zusammenarbeiten oder nicht".

"Ich wünsche ihm nur das Beste und hege keinerlei Groll, wegen der Klarheit, die zwischen uns herrscht", stellte Johnson klar. Doch diese Aussage hat der Hollywoodstar offenbar noch einmal überdacht, wie es in dem Artikel von "Rolling Stone" hieß. Nach einem lauten Lacher habe der ehemalige Wrestler hinzugefügt: "Eigentlich kannst du diesen letzten Teil über den Groll streichen. Wir werden es bei der Klarheit belassen."

Folgerichtig spielte "The Rock" in "Fast & Furious 9" keine Rolle. Eine Rückkehr im zehnten Streich scheint derweil nicht mehr komplett unrealistisch. In einem offenen Brief zog Diesel unlängst alle Register, um Johnson zurückzugewinnen. Er habe seinem verstorbenen Paul Walker (1973-2013) versprochen, das zweigeteilte "Fast & Furious"-Finale zum besten aller Zeiten zu machen. Dafür brauche er aber Johnson in der Rolle des Luke Hobbs. Kein anderer könne den Agenten und Kopfgeldjäger spielen.

Diesel spielt den Ball in Johnsons Feld: "Du musst auftauchen, lass das Franchise nicht im Stich", schreibt er. Mit Anspielung auf das Vermächtnis von Walker schiebt er nach: "Ich hoffe, dass du die Gelegenheit wahrnimmst und dein Schicksal erfüllst."

Damit trumpft das Spin-off auf

Im Ableger erfahren Service-Agent Luke Hobbs (Johnson) und der geächtete Ex-Elitesoldat Deckard Shaw (Statham) von den bedrohlichen Plänen des internationalen Terroristen Brixton (Idris Elba, 49). Die Widersacher können sich bekanntlich nicht ausstehen und sind schon mehr als einmal aneinandergeraten.

Anarchist Brixton scheint jedoch ein unschlagbarer Gegner zu sein, der es sogar schafft, Shaws Schwester (Vanessa Kirby, 33), eine abtrünnige MI6-Agentin, zu überwältigen. Durch genetische und kybernetische Weiterentwicklung ist er offenbar klar im Vorteil. Gezwungenermaßen tun sich Hobbs und Shaw zusammen…

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