Spence aus "King of Queens": Was macht eigentlich Patton Oswalt heute?

Spence aus "King of Queens": Was macht eigentlich Patton Oswalt heute?

"King of Queens": Was wurde aus Spence?

Spence Olchin, gespielt von Schauspieler Patton Oswalt (52), war in der erfolgreichen US-Sitcom „King of Queens“ (alle neun Staffeln auf TVNOW verfügbar) Doug Heffernans Freund aus Kindheitstagen. Er gehörte dem Freundeskreis von Doug (gespielt von Kevin James, 55), Deacon (Victor Williams), Richie (Larry Romano) und Dougs Cousin Danny (Gary Valentine) an. Doug und seine Freunde machten sich dabei oft über Spence lustig. In der Männergruppe übernahm er die Rolle des Prügelknabens und Muttersöhnchens. Für Darsteller Patton Oswalt verlief die Zeit nach dem Serien-Aus vor 14 Jahren dafür beruflich umso erfolgreicher – allerdings verbunden mit einem tragischen Schicksalsschlag im Privatleben.

Spence – ein liebenswerter Nerd, der noch bei seiner Mutter lebt

Spence lebte zu Beginn der Serie noch bei seiner Mutter Veronica (Anne Meara), bevor er im stolzen Alter von 29 Jahren in der vierten Staffel zusammen mit Danny in eine WG zog. Spence ist ein gefühlvoller und gewissenhafter Charakter, der im Laufe der neun „King of Queens“-Staffeln, auch ein fast schon freundschaftliches Verhältnis zu Carrie Heffernans (gespielt von Leah Remini, 50) Vater Arthur Spooner (Jerry Stiller, †92) entwickelte – wenn auch nicht ganz freiwillig.

Spence verdiente seine Brötchen als Kartenverkäufer in der New Yorker Metro. Er quälte sich mit Asthma und einer Erdnussallergie herum, hatte wenig Erfolg bei Frauen, dafür aber eine große Vorliebe für nerdige Fantasy – kurzum ein liebenswerter Loser. Eine Rolle wie auf den Leib geschrieben für den immer etwas wehleidig anmutenden Patton Oswalt.

"King of Queens" war für Patton Oswalt der Durchbruch als Schauspieler

Für Oswalt bedeutete die Rolle als Spence seinen Durchbruch als Schauspieler. Zuvor hatte er als Stand-Up-Comedian und Autor für die Serie „MadTV“ schon seine komische Seite zeigen können. Nach dem Ende von „King of Queens“ im Jahr 2007 tauchte er in mehreren beliebten Serien wie „Two and a Half Man“, „Modern Family“, „Burn Notice“ (drei Folgen in der 6. Staffel) und „Brooklyn Nine-Nine“ auf – zumeist in kurzen Gastrollen. Aktuell ist er in der Sitcom „Mr. Griffin – Kein Bock auf Schule“ zu sehen, in der er den Schulleiter Ralph Durbin spielt.

Auch in Hollywood öffnete sich dank des Erfolgs von „King of Queens“ eine Tür für den „Spence“-Darsteller. Er spielte kleinere Nebenrollen in Blockbustern wie „Starsky & Hutch“ und „Blade: Trinity“. Zuletzt stand Patton Oswalt in der Realverfilmung von „Kim Possible“, die 2019 im US-amerikanischen Disney Channel als Fernsehfilm Premiere feierte, als Professor Dementor vor der Kamera.

Patton Oswalt, das komische Multitalent

Während er im Kino- und Serienbusiness eher für kleinere Nebenrollen gebucht wurde, gehört Patton Oswalt als Synchronsprecher zur ersten Garde. So lieh er beispielsweise der kochenden Ratte Rémy aus „Ratatouille“ seine Stimme und tritt auch heute noch regelmäßig als Sprecher in Animationsfilmen und -serien auf. Der etwas trottelige und zaghafte „Spence“ ist also in echt ein wahres Multitalent. Oswalt veröffentlichte mehrere Bücher und Comics und ist als Stand-Up-Comedian seit den 90er-Jahren regelmäßig auf Tour oder im US-Fernsehen zu sehen.

Tod seiner Frau: Patton Oswalts schwerer Schicksalsschlag

Im Privatleben musste der Schauspieler und Comedian einen großen Verlust hinnehmen, als seine Ehefrau, die Kriminalautorin Michelle McNamara, im April 2016 völlig unerwartet im Schlaf verstarb. Schuld war eine tödliche Medikamentenwechselwirkung und eine unentdeckte Herzkrankheit McNamaras. Das tragische Unglück bezeichnete Oswald als den „schlimmsten Tag seines Lebens“. Mittlerweile ist er mit der Schauspielerin Meredith Salenger in zweiter Ehe wieder glücklich verheiratet. Aus seiner Ehe mit McNamara hat er eine Tochter namens Alice.

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