Schauspieler Nikolaus Schilling ist tot

Trauer um Nikolaus Schilling. Der Schauspieler, der mit Loriot vor der Kamera stand, ist tot. Der Darsteller starb bereits am 1. Dezember im Alter von 98 Jahren.

Mit 24 Jahren begann Nikolaus Schilling seine Karriere als Schauspieler. Er spielte am Theater, landete später auch im Fernsehen. In Serien wie „Der Landarzt“ oder „Die Pawlaks“ wirkte er mit, auch im „Tatort“ war er drei Mal zu sehen.

Bekannt wurde Nikolaus Schilling vor allem durch seine etwas skurrileren Nebenrollen. So mimte er zum Beispiel in den Siebzigerjahren den Piraten Kalle in „Pippi in Taka-Tuka-Land“, etwa zur selben Zeit war er auch in der WDR-Kultserie „Ein Herz und eine Seele“ als Otto Graf an der Seite von Ekel Alfred (gespielt von Heinz Schubert) zu sehen.

Rolle in Loriot-Filmen

Seine bekannteste Darbietung ist die an der Seite des Kabarettisten Vicco von Bülow in mehreren Loriot-Filmen. In „Ödipussi“ zeigte er sich zum Beispiel als Liebhaber, in „Pappa ante portas“ als Hausierer. Für Millionen von Menschen wurde er gemeinsam mit Vicco von Bülow zum Kult und wird auch heute noch für seine Auftritte gefeiert.

„Die Loriot-Filme und auch die Ekel-Alfred-Ostzonen-Folge laufen alle paar Monate im Fernsehen. Ich bekomme heute noch Resonanz – und schaue mir die Sendungen sogar auch mal an“, erzählte der Schauspieler vor zwei Jahren in einem Interview mit dem „Westfalen-Blatt“.

Seine letzte Rolle spielte er 2006

Fast 60 Jahre lang war Nikolaus Schilling als Schauspieler aktiv, wirkte in über 70 Produktionen mit. Seine letzte Rolle spielte der gebürtige Detmolder 2006. In der Sat.1-Serie „Ein Fall für den Fuchs“ verkörperte er die Rolle von Albert Jordan. Damals war er bereits über 80 Jahre alt.

Gemeinsam mit Simone Thomalla und Esther Schweins stand er damals für „Ein Fall für den Fuchs“ vor der Kamera. (Quelle: Frank May / dpa)

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Jetzt, 15 Jahre später, ist der Schauspieler tot. Wie unter anderem „Täglicher Anzeiger Holzminden“ und „Westfalen-Blatt“ berichten, ist der Darsteller bereits am 1. Dezember in einem Altenheim im niedersächsischen Holzminden gestorben, in dem er seit 2015 lebte.

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