Schalldichte Kammer: Hat Marilyn Manson Frauen eingesperrt?

Neue Vorwürfe gegen Marilyn Manson (52). Gegen den Musiker wird seit geraumer Zeit ermittelt, weil er in der Vergangenheit mehrere Frauen missbraucht haben soll. Die angeblichen Opfer haben Klage eingereicht, und ein Antrag, den Prozess wegen Verjährung einzustellen, wurde vom zuständigen Richter zuletzt abgewiesen. Jetzt sind aber neue, grauenhafte Details in dem Fall bekannt geworden: Es wird behauptet, dass Marilyn die Frauen regelmäßig über mehrere Stunden in einer schalldichten Kammer eingesperrt hat.

Laut einem Bericht von The Rolling Stone habe er ein mit Schaumstoff ausgekleidetes Glasgehäuse in einer Zimmerecke zu einer Psycho-Folterkammer umfunktioniert. Das düstere kleine Zimmer soll er „Bad Girls Room“, also „Raum der bösen Mädchen“ genannt haben. „Er erwähnte diesen Raum stets in einem scherzhaften, prahlenden Ton“, schilderte Ashley Walter, eines der mutmaßlichen Opfer. Die Frauen hätten zum Teil stundenlang in der Kammer ausharren und ihre „Strafe“ für „schlechtes Benehmen“ absitzen müssen.

Auch Ashley Morgan Smithline und Sarah McNeillye berichteten, sie seien von dem 52-Jährigen eingesperrt worden. Ashley stellte gegenüber dem Musikmagazin klar, dass sie die Situation damals zunächst unterschätzt habe. „Zuerst ließ er es cool klingen. Dann ließ er es sehr strafend klingen. Selbst als ich anfing zu schreien, konnte mich niemand hören“, erinnerte sie sich.


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