Royals: Harry gab Charles nur 20 Min. – dann platze die Meghan-Bombe

Der 8. November 2016 war ein Tag, den britische Royal-Experten als einen Paukenschlag bezeichnen: Nach Medien-Spekulationen über eine neue Liebe gab Prinz Harry, 35, zu, mit US-Schauspielerin Meghan Markle, 39, liiert zu sein. Ein überraschender Schritt, denn die Royals äußern sich nur in Ausnahmefällen zu derlei Privatangelegenheiten. Doch Harry hatte einen triftigen Grund, sich an die Öffentlichkeit zu wenden. 

“Seine Freundin Meghan Markle ist Opfer einer Welle von Beschimpfungen und Belästigungen geworden”, hieß es in der Erklärung, die Rassismus, Sexismus und das Eindringen in die Privatsphäre anprangerte. Harry hoffe, dass die Medien “innehalten und nachdenken”, bevor weiterer Schaden angerichtet werde. So verständlich Harrys Beweggründe gewesen sein mochten, umso mehr stieß er einer Person vor den Kopf: seinem Vater. 

Prinz Harry enttäuscht seinen Vater Prinz Charles

Zum einen waren der Prinz von Wales, 71, und Herzogin Camilla , 73, gerade auf einer Dienstreise im Nahen Osten unterwegs und in Bahrain angekommen, um den König des Landes, Hamad bin Isa al-Khalifa, 70, zu treffen. Das Problem in Hinblick auf Harry und Meghan: Die Liebesgeschichte eines jungen, hochrangigen Royals stößt bekanntermaßen in den Medien und im Volk auf ein deutlich größeres Interesse als eine diplomatische Reise von Charles.

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“Das Team von Clarence House, das Monate damit verbracht hatte, Charles’ Reise zu planen, und hoffte, sie werde von den Medien groß aufgegriffen werden, war niedergeschmettert”, schreiben Omid Scobie und Carolyn Durand in ihrem Buch “Finding Freedom”. Charles sei zwar bewusst gewesen sei, dass die Situation mit Meghan einen Siedepunkt erreicht hatte und Harry nur das schützen wollte, was er liebte. Dennoch sei er “enttäuscht” gewesen, dass sein Sohn mit dem Statement nicht bis zu seiner Rückkehr aus dem Nahen Osten gewartet hatte.

Charles erfuhr nur 20 Minuten vor der Welt von Harrys Meghan-Statement

Das Konkurrenz-Problem im Hinblick auf eine Medienberichterstattung soll auch den Mitarbeitern von Harry bewusst gewesen sein, doch: “Der Palast beschloss, das Statement, von dem ein Großteil von Harry selbst verfasst wurde, nichtsdestotrotz herauszugeben. Und natürlich: Sobald Harrys Erklärung draußen war, dominierte sie die Nachrichten.” Und nicht nur das sorgte für Unmut: Charles habe erst 20 Minuten vor der Veröffentlichung erfahren, was Harry vorhabe, behaupten die Autoren von “Finding Freedom” weiter.

Prinz Harry ist unter Hofberichterstattern und Royal-Autoren für sein Temperament bekannt. Möglich also, dass er die Entscheidung für das Statement von einen auf den anderen Moment traf und Charles deshalb vor vollendete Tatsachen stellte. 

Verwendete Quelle: “Finding Freedom: Harry and Meghan and the Making of a Modern Royal Family”, erschienen am 11. August 2020 im 

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