Regisseurin Joan Micklin Silver ist tot

Joan Micklin Silver mischte als eine der ersten Regisseurinnen die USA der Siebzigerjahre auf. Im Alter von 85 Jahren ist die Pionierin nun gestorben.

Sie ebnete den Weg für Regiseurinnen

Joan Micklin Silver war eine der ersten Frauen überhaupt, die sich in der nach wie vor männerdominierten Kunst der Filmregie bereits in den Siebzigerjahren etablieren konnte. Mit ihrem Debütfilm “Hester Street” von 1975, bei dem sie auch das Drehbuch verfasst hatte, lieferte sie Pionierarbeit für Regisseurinnen in den USA.

Zeit ihres Schaffens eckte sie jedoch auch immer wieder mit den Filmstudios an, die ihre Werke als zu sperrig ansahen. Zu ihren weiteren Filmen zählen unter anderem “Loverboy” (1989) mit Patrick Dempsey und Carrie Fisher, “A Fish in the Bathtub” (1999) mit Jerry Stiller oder “Crossing Delancey”, für den Hauptdarstellerin Amy Irving eine Golden-Globe-Nominierung

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Ihren letzten Film drehte Joan Micklin Silver Ende der Neunzigerjahre. In dem Drama übernahm die deutsche Schauspiellegende Armin Mueller-Stahl die Hauptrolle. Der Filmstar aus Ostpreußen feierte vor Kurzem seinen 90. Geburtstag.

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