Peter Maffay: Warum er seinem verstorbenen Vater ein Lied widmete

Wilhelm Makkay starb 2021

Peter Maffay: Warum er seinem verstorbenen Vater ein Lied widmete

Peter Maffay wird für Magenta TV zum Talkmaster

Peter Maffay schlüpft in die Rolle des Talkmasters – und plaudert selbst Privates aus

Bislang war Musik das große Herzensprojekt von Peter Maffay. Doch jetzt hat sich der 71-jährige Sänger quasi neu erfunden und ist in die Rolle eines Talkmasters geschlüpft. In der achtteiligen Magenta TV-Serie „Peter Maffay – Begegnungen“, die am 7. November startet, empfängt Peter Prominente aus Entertainment, Politik, Wirtschaft und Sport. Dabei plaudert der Gastgeber auch selber Privates aus. So verrät Peter zum Beispiel, dass sein 18-jähriger Sohn Yaris gerade dabei ist, in Papas musikalischen Fußstapfen zu treten und sogar schon mt ihm zusammen gearbeitet hat. Warum Peter das ganz besonders freut, erklärt er im Video.

Peter widmete seinem Vater den Song „Wenn wir uns wiedersehen“

Dass Vater und Sohn gemeinsam auf der Bühne stehen, erfüllt Peter nach eigenen Angaben mit „großer Genugtuung“. Auch er selbst hatte eine besonders innige Beziehung zu seinem Vater Wilhelm Makkay, der im Mai 2021 im Alter von 94 Jahren gestorben ist. Ihm hat er den Song „Wenn wir uns wiedersehen“ aus seinem Album „So weit“ gewidmet, der auch der Titelsong von „Peter Maffay – Begegnungen“ geworden ist.

„Das Ende zeichnete sich eigentlich schon lange ab. Und als voriges Jahr die Konturen zu diesem Album entstanden, habe ich meinem Vater – er lebte damals noch – dieses Lied gewidmet. Weil es ein Abschiedsversprechen ist. Mein Vater und ich haben viel Zeit miteinander verbracht. Wir sind die in unserer Familie, die am längsten zusammen waren. Am Ende hatte ich aber doch den Eindruck, dass wir noch viel mehr Zeit miteinander hätten verbringen sollen“, erklärt Peter. Der Song sei für ihn ein kleines Symbol der Hoffnung, „dass es irgendwo eine Dimension gibt, innerhalb der man sich wieder trifft und das, was man im Augenblick vermisst, dann nachholt. (…) Wenn es das aber nicht gibt, dann haben wir trotzdem viel miteinander erlebt und gehabt, was andere vielleicht nicht hatten. Und dafür bin ich sehr dankbar.“

Weil so viele Gefühle mit „Wenn wir uns wiedersehen“ verbunden sind, habe Peter aber„oft einen Knödel im Hals“, wenn er das Lied live spielt.

„Mein Vater hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin“

Seinem Vater ist Peter auf ewig dankbar, denn er habe ihn immer unterstützt: „Im Grunde genommen bedanke ich mich bei ihm, in diesem Lied für all das, was er für mich getan hat. Er hat die Weichen gestellt, die mein Leben ausgerichtet haben. Oder wenn man es auf einen anderen Punkt bringen will: Mein Vater hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin.“

Umso schwerer sei der Abschied von ihm gewesen, auch wenn er nicht unvorbereitet gekommen ist und sein Vater dankbar gewesen sei für das Leben, das er führen durfte. „Mein Vater ist – im übertragenen Sinne – mit einem sehr erhobenen Haupt abgetreten. Ein Beispiel für mich. Weil das auch ich gerne so handhaben wollte.“ (csp)

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