Norbert Walter-Borjans will trotz neuer Freundin keine Scheidung

Seit 2019 ist er Chef einer Partei, die erst am Sonntag bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine Schlappe eingefahren hat. Die Rede ist vom SPD-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans. Privat ist der 68-Jährige aber rundum zufrieden.

“Das wollen wir gar nicht”, erzählt Walter-Borjans nämlich im Interview mit “Bunte” über eine mögliche Scheidung. Er sei mit dem Leben in einer Patchworkfamilie vollends zufrieden. Er betont: “Wir sind auch so glücklich, leben zurzeit in Berlin und Düsseldorf.”

Norbert Walter-Borjans mit Lebensgefährtin Ingrid Hentschel bei der 2. Aufzeichnung der ARD-Fernsehsitzung im Gürzenich im Februar 2020. (Quelle: IMAGO / Future Image)

“Ich habe mir immer Geschwister gewünscht”

Mit seiner Ehefrau, von der er getrennt lebt, hat Norbert Walter-Borjans vier gemeinsame Kinder. Das sei auch immer sein Wunsch gewesen, berichtet der gebürtige Krefelder und nennt auch seine Gründe dafür: “Ich wollte immer viele Kinder. Die Mutter meiner Kinder kommt aus einer Familie mit acht Kindern und ich war Einzelkind. Ich habe mir immer Geschwister gewünscht.”

In dem Gespräch erzählt Walter-Borjans auch, welche beruflichen Richtungen seine Kinder eingeschlagen haben. So sei ein Sohn Physiker geworden, eine Tochter arbeite als Architektin und zwei seiner Kinder “sind im Bereich Wirtschaft und Finanzen tätig”. Walter-Borjans betont: “Ich bin sehr stolz auf sie. Und darauf, dass wir eine Familie geblieben sind, unabhängig von der Trennung der Eltern.”

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Norbert Walter-Borjans und seine Kollegin Saskia Esken wurden am 6. Dezember 2019 auf dem SPD-Parteitag in Berlin zur neuen Doppelspitze der Partei gewählt. Die beiden folgten auf Andrea Nahles, die im Sommer 2019 nach heftiger Kritik abgetreten war. Esken und Walter-Borjans hatten bei dem Kandidatenrennen als Kritiker der großen Koalition auf sich aufmerksam gemacht und sich überraschend gegen den heutigen SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und Klara Geywitz durchgesetzt. Bis 2017 war Walter-Borjans Finanzminister Nordrhein-Westfalens.

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