"Nennt mich einfach Harry": Der Prinz auf Abschiedstour in Großbritannien

Ab April arbeiten Harry und Meghan nicht mehr für die Royals. Bis dahin nehmen sie noch einige Termine im Auftrag der Queen wahr – und werden prompt wieder von Meghans Vater Thomas Markle kritisiert.

Prinz Harry umarmt eine Teilnehmerin der Reiseveranstaltung in Edinburgh

In knapp sechs Wochen ist Schluss: Ab dem 1. April werden Prinz Harry und seine Frau Meghan keine offiziellen Termine mehr für das britische Königshaus wahrnehmen und damit ihren zu Beginn des Jahres angekündigten Rückzug ins Privatleben antreten. Bereits jetzt hat sich der 35-Jährige mit seiner Frau und seinem Sohn Archie in Kanada angesiedelt. Doch für einige letzte offizielle Verpflichtungen ist Harry nun in seine Heimat Großbritannien zurückgekehrt.

"Ihr seid so peinlich"

Harry und Meghan posten lustig gemeintes Instagram-Video – und ernten böse Kommentare

So besuchte er unter anderem in Edinburgh eine Veranstaltung der Initiative Travalyst, die sich für nachhaltigen Tourismus einsetzt und seit vergangenem Jahr von Harry unterstützt wird. Der Royal war selbst wegen Flügen im Privatjet in die Kritik geraten. Er hatte sich damit verteidigt, er habe in “99 Prozent der Fälle” Linienflüge genutzt, müsse aber aus Sicherheitsgründen und für seine Familie gelegentlich auf einen Privatjet zurückgreifen. Nach Edinburgh reiste Harry nun mit dem Zug, aus Kanada kam er mit einer Linienmaschine.

Prinz Harry will nur mit Vornamen angeredet werden

Bei seinem Auftritt in der schottischen Stadt machte der Enkel der Queen bereits deutlich, dass er nicht als Royal, sondern als Privatmann und Unternehmer wahrgenommen werden möchte. “Er wollte ausdrücklich, dass wir ihn alle nur Harry nennen”, sagte etwa die schottischen Journalistin Ayesha Hazarika, die die Veranstaltung moderierte.

Weitere Termine in Harrys Terminkalender sind ein Treffen mit Jon Bon Jovi in den Londoner Abbey-Road-Studios, wo der Musiker einen Song für die von Harry gegründeten Invictus Games aufnimmt, sowie ein Auftritt mit Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton in Silverstone.

Stiftung, Instagram-Account und Co.

Harry und Meghan erklären, wie es weitergeht – und können sich einen Seitenhieb nicht verkneifen

Auch Meghan wird noch einmal nach Großbritannien reisen, um unter anderem ein Konzert in der Royal Albert Hall und eine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag zu besuchen. Der letzte gemeinsame Termin von Harry und Meghan findet am 9. März statt: Zusammen mit der Queen und anderen hochrangigen Mitgliedern der königlichen Familie werden sie am “Commonwealth Day” einem Gottesdienst in der Westminster Abbey beiwohnen.

Harry und Meghan verzichten auf den Begriff “Royal”

Ab dem 1. April tritt der “Megxit” dann offiziell in Kraft. Harry und Meghan werden in Zukunft auf ihre königlichen Titel verzichten und dürfen auch nicht länger das Wort “Royal” – etwa für ihren Instagram-Account oder eine eigene Stiftung – benutzen. Für diese Entscheidung zeigte das Paar wenig Verständnis.

Weder das Königshaus noch die Regierung hätten die Befugnis, ihnen die Benutzung des Wortes “Royal” außerhalb Großbritanniens zu untersagen, schreiben Harry und Meghan auf ihrer Website. Aus Respekt würden sie aber dennoch darauf verzichten.

Einige britische Medien werteten diesen Kommentar als Affront gegen die Königin. Einer, der das ebenso sieht, ist Meghans Vater Thomas Markle, der sich mal wieder in einem Interview zu Wort gemeldet hat. “Ich bin im Moment sehr wütend auf Meghan und Harry. Sie haben nicht das Recht, auf derartige Weise mit der König zu sprechen. Ich finde, das ist eine Beleidigung für die Königin und für das britische Volk”, sagte der 75-Jährige der “Daily Mail”.

Quellen: “Daily Mail”, Website “Sussex Royal”, Instagram “Sussex Royal”

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