Nach Streit um Meghan: TV-Moderator Piers Morgan tritt zurück

Im britischen Fernsehen hatte er Herzogin Meghans Aussagen im Oprah-Interview scharf kritisiert – und dafür jede Menge Gegenwind bekommen. Nun gehen Moderator Piers Morgan und der Sender ITV getrennte Wege.

Aussagen, die dem britischen Moderator Piers Morgan gar nicht passten. Er ist bekannt für seine teils harsche Kritik gegenüber Meghan und machte seinem Ärger auch nach dem Interview, das im US-Fernsehen ausgestrahlt wurde, Luft. In der ITV-Sendung “Good Morning Britain” bezeichnete er das Interview als einen “schändlichen Verrat an der Königin und der königlichen Familie”, und beschrieb Meghans Aussagen als “unglaubwürdigen Unsinn”, für den sie einen Oscar als beste Schauspielerin verdient hätte.

Piers Morgan stürmt aus TV-Studio 

Als ihn sein Kollege Alex Beresford für die Schimpftiraden kritisierte, sprang Morgan kurzerhand von seinem Stuhl auf und verließ wutentbrannt vor laufenden Kameras das Studio.

Die britische Medienaufsichtsbehörde “Ofcom” teilte daraufhin mit, dass sie bis Dienstagnachmittag mehr als 40.000 Beschwerden über die Sendung erhalten habe. “Wir haben eine Untersuchung der Montagsepisode von ‘Good Morning Britain’ nach unseren Regeln für Beleidigungen und Verstöße eingeleitet”, hieß es in einer Erklärung auf Twitter. Auch in den sozialen Medien hatte es jede Menge Kritik von Zuschauern und Kollegen gegeben.

Sender ITV unterstützt Herzogin Meghan

Nun folgte die Konsequenz: Der Moderator ist “zurückgetreten”, wie es offiziell heißt. “Nach Gesprächen mit ITV hat Piers Morgan entschieden, dass es nun an der Zeit ist, ‘Good Morning Britain’ zu verlassen. ITV hat diese Entscheidung akzeptiert und hat nichts weiter hinzuzufügen”, gab der britische Sender am Dienstagabend (Ortszeit) in einer Erklärung bekannt. 

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ITV-CEO Carolyn McCall hatte zuvor betont, dass sie Herzogin Meghans Aussagen “vollkommen” glaube und sich der Sender für psychische Gesundheit und Wohlbefinden einsetze. “Es ist sehr wichtig, dass, wenn jemand Selbstmordgedanken hat, er immer darüber sprechen sollte und dass ihm zugehört wird”, erklärte sie in einem Statement.

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