Mutter von Kasia Lenhardt: "Es liegen die härtesten Tage hinter uns"

Viel zu früh ist Kasia Lenhardt vergangene Woche aus dem Leben geschieden. Die ehemalige GNTM-Kandidatin wurde 25 Jahre alt. Jetzt, acht Tage nach ihrem plötzlichen Tod, meldet sich ihre Mama Adrianna mit einer emotionalen Botschaft bei ihren Fans.

Der plötzliche Tod der ehemaligen GNTM-Finalistin kam eine Woche nach der Trennung von Ex-Freund Jérôme Boateng, die in einer Schlammschlacht zwischen dem Fußballer und seinen zwei Ex-Freundinnen ausartete. Der Nationalspieler hatte der jungen Mutter vorgeworfen, seine Familie zerstört zu haben, auch Rebecca Silvera packte auf Instagram aus.

Kasia stirbt am sechsten Geburtstag ihres Sohnes

Kasia Lenhardt hüllte sich stattdessen in Schweigen. Sie wollte in Ruhe überlegen, wie sie sich gegen die Anschuldigungen ihres Ex-Freundes wehren kann. Letztendlich entschied sich die 25-Jährige für ein Gespräch mit Saina Bayatpour, der Gründerin und Geschäftsführerin der “Business Women’s Society”. Ihr wollte sie ihre Geschichte erzählen. Der Termin stand bereits fest. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Kasia Lenhardt ist gestorben – am sechsten Geburtstag ihres Sohnes Noan.

Auf Instagram hatte die Meldung für Furore gesorgt. Einige Influencer hatten sich danach gegen Cybermobbing eingesetzt, andere Instagram-Nutzer veröffentlichen seitdem mehrere Details, die mit dem Tod des Models in Zusammenhang stehen könnten. Die Anteilnahme im Netz ist groß.

“Es liegen die härtesten Tage hinter uns”

Dafür bedankt sich Kasias Mama nun mit einer emotionalen Nachricht. “Es liegen die härtesten Tage hinter uns und noch viele harte Tage vor uns”, beginnt sie ihren Text. “In dieser schrecklichen Situation haben wir gemerkt, dass wir die tollsten, echtesten und emphatischsten Freunde der Welt haben.”

“Unsere Trauer ist unendlich, sie trifft uns ständig und lässt uns keine Luft zum Atmen”, so Adrianna weiter. “Wir hoffen sehr, dass Kasias Tod zu einem Umdenken führt. Dass Cybermobbing, vor allem von jungen Frauen, endlich aktiv bekämpft und geächtet wird. Wir können alle dazu beitragen.”

Dazu beigetragen hat auch Kim Gloss. Die ehemalige DSDS-Kandidatin und Dschungelbewohnerin hat vor wenigen Tagen eine Petition ins Leben gerufen. Die 28-Jährige möchte “dem Cybermobbing endlich ein Ende setzen“. Da sich die Täter und Hater auf Instagram oft hinter Fake-Profilen verstecken, fordert sie “die Einführung der Verifizierungspflicht auf sozialen Medien”. “Somit kann Cybermobbing und jeglicher Missbrauch strafrechtlich verfolgt werden.”

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Hinweis: Falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.

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