Maradona vor dem Tod im Stich gelassen? Vorwürfe gegen Ärzte

Wurde Diego Maradona (✝60) vor seinem Tod vernachlässigt? Im November des vergangenen Jahres machen die erschütternden Neuigkeiten die Runde: Die Fußballlegende verstarb ganz plötzlich. Anfangs hieß es, der einstige Profikicker wäre den Folgen eines Herzinfarkts erlegen – mittlerweile steht allerdings der Vorwurf der fahrlässigen Tötung im Raum. Ein weiterer Untersuchungsbericht bringt nun neue erschreckende Details um den Tod von Maradona ans Licht.

Wie die Zeitung La Naci\u0026#243;n aus einem neuen 70-seitigen Dokument der Ärztekammer zitiert, soll Maradona den letzten Tagen vor seinem Tod “seinem eigenen Schicksal überlassen” worden sein. Die Expertenkommission erhebt besonders schwere Vorwürfe gegen Maradonas Ärzte und Pfleger: “Das Verhalten des medizinischen Teams von Diego Armando Maradona war unzureichend, mangelhaft und rücksichtslos.” Man könne zwar nicht belegen, dass der Fußballer bei einer besseren medizinischen Versorgung nicht gestorben wäre – allerdings hätte Maradona durchaus bessere Überlebenschancen gehabt.

In dem Bericht ist zudem die Rede von einer “längeren und qualvollen Zeit” vor Maradonas Tod. Demnach habe der Sterbeprozess der argentinischen Bekanntheit “mindestens” zwölf Stunden” vor der Feststellung des Todes begonnen. In dieser Zeit wurde Maradona unzureichend versorgt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen mindestens sieben Mitglieder des Pflegeteams wegen fahrlässiger Tötung.


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