Keine Spur von Prinzessin Anne! Darum fehlte sie beim offiziellen Staatsbankett im Palast

Es war eine Premiere für die britische Königsfamilie: Erstmalig lud König Charles, 74, neu in Amt und Würden als Souverän, und mit seiner Frau Königin Camilla, 75, an seiner Seite zu einem Staatsbankett im Buckingham Palast ein. Anlass war der zweitägige Besuch des südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa, 70. Auch für Prinz William, 40, und seine Frau war dieser Abend ein besonderer. Es war Catherines erster Auftritt als frisch ernannte Princess of Wales zu einem solchen Anlass, bei dem auch Prinz Edward, 58, und Sophie von Wessex, 57, zugegen waren. Ein historischer Abend, bei dem man nach einer Royal jedoch vergeblich suchte: Prinzessin Anne, 72, war weit und breit nicht zu sehen.  

Prinzessin Anne: Pflichterfüllung auf den Falklandinseln

Doch wer annahm, die neu ernannte Staatsrätin habe einfach blau gemacht, darf nun eines Besseren belehrt werden. Anne und ihr Mann, Vizeadmiral Sir Tim Laurence, 67, waren laut "Hello" auf Ersuchen der Regierung Seiner Majestät zu einem sechstägigen Besuch auf den Falklandinseln. Nicht umsonst gilt die Schwester des Monarchen als fleißigstes Mitglied der Familie. Alleine im Jahr 2021 hat sie 387 offizielle Termine absolviert und ihren älteren Bruder Charles sogar um zwei Auftritte übertrumpft.




Royal Family feiert besonderen Abend Glamouröses Staatsbankett im Buckingham Palast ist eine Premiere

Es überrascht nicht, dass sie volksnahe Auftritte einem glamourösen Event im Palast vorzieht. Anne gilt als resolute, bodenständige und zugleich traditionsbewusste Royal, die für den weiteren Erhalt der Monarchie eintritt. Der Dialog mit den Menschen, der Einsatz für wohltätige Zwecke und die damit verbundene angemessene Repräsentation der Krone liegen ihr am Herzen.

Gemeinsam mit ihrem Mann besuchte sie ein erst im Mai 2022 enthülltes Denkmal zum 40. Jahrestag des tödlichen Angriffs auf einen Zerstörer der Royal Navy während des Falklandkriegs auf Sea Lion Island. Anschließend schaute sich das Paar ein Naturreservat an, bevor es zur Siedlung Bluff Cove weiterfuhr, wo die Prinzessin einen Baum pflanzte. Am Abend stand dann noch ein Abstecher ins Hauptquartier der Streitkräfte der Falklandinseln auf der gut gefüllten Agenda des Duos. 

König Charles sucht neue Nähe zu Südafrika

Im rund 12.000 Kilometer entfernten London hatte König Charles indes seinen ersten vielbeachteten Auftritt als Gastgeber des Banketts. In seiner Rede würdigte der Monarch seine verstorbene Mutter Queen Elizabeth, †96, und betonte ihre enge Verbindung zu Südafrika. Sie habe die "Menschen, die Lebendigkeit, natürliche Schönheit und Vielfalt" bewundert, erinnerte sich ihr Sohn. Doch auch die schwierigen Momente zwischen Großbritannien und dem Commonwealth-Staat ließ er nicht unerwähnt. Sie hätten "tiefe Trauer" hervorgerufen, bemerkte Charles, und schloss hoffnungsfroh: "Wir müssen das Unrecht anerkennen, das unsere Vergangenheit geprägt hat, wenn wir die Kraft unserer gemeinsamen Zukunft erschließen wollen." 

Und so hatte an jenem arbeitsreichen Novembertag jeder arbeitende Royal formvollendet seine Pflicht getan – im Dienste der britischen Krone.    

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