Gucci-Erbin Alexandra Zarini wirft Stiefvater sexuellen Missbrauch vor

Gucci-Erbin Alexandra Zarini wirft Stiefvater sexuellen Missbrauch vor

Alexandra Zarini erhebt schwere Vorwürfe gegen ihre Familie

Schockierende Neuigkeiten aus dem Hause Gucci:Alexandra Zarini (35), die Erbin des Modeimperiums, hat eine Missbrauchsklage gegen ihren Stiefvater Joseph Ruffalo eingereicht. Wie die „New York Times“ berichtet, erhebt die Enkelin von Aldo Gucci schwere Vorwürfe gegen ihre eigene Familie. Angeblich sollen ihre Mutter, Patricia Gucci, und ihre Großmutter, Bruna Palomba, vom jahrelangen Missbrauch gewusst und diesen vertuscht haben.

Joseph Ruffalo soll zu seiner Stieftochter ins Bett gestiegen sein

In Alexandra Zarinis Klage wird behauptet, dass ihr Stiefvater einen systematischen Missbrauch zwischen ihrem 6. und 22. Lebensjahr betrieben habe. Die Gucci-Erbin beteuert, er sei regelmäßig nackt zu ihr ins Bett gestiegen, habe sie gestreichelt und versucht, mit seinen Händen in sie einzudringen. In der Klageschrift heißt es außerdem, er habe seine Genitalien entblösst und an ihr gerieben. 

Die Mutter und Großmutter der heute 35-Jährigen sollen dieses Verhalten nicht nur zugelassen haben, sondern auch an der Vertuschung der Übergriffe beteiligt gewesen sein. Als Alexandra etwa 16 Jahre alt war, so die Klage, habe ihre Großmutter sie gefragt, ob Joseph Ruffalo sie belästigt habe. Als sie die Frage bejahte, sagte die Ehefrau von Aldo Gucci, sie solle es geheim halten. Laut den Akten versuchten die Familienmitglieder „um jeden Preis zu vermeiden, dass das, was sie für einen Skandal hielten, den Namen Gucci beschmutzen und sie möglicherweise Millionen kosten könnte.”

Joseph Ruffalo gehört nicht nur der berühmten Gucci-Familie an, er hat sich auch einen Namen in der Musikindustrie gemacht – so hat er unter anderem bereits mit Prince zusammengearbeitet.

Familie streitet die Vorwürfe ab

Ruffalos Anwalt sagte der „Times“, sein Mandant bestreite die Vorwürfe „vehement und kategorisch”. Patricia Gucci äußert sich ähnlich: Sie sei erschüttert über die „völlig falschen“ Behauptungen, dennoch erklärt sie: „Ich bedauere zutiefst den Schmerz, den Joseph Ruffalo Alexandra zugefügt hat. Was er ihr angetan hat, ist unentschuldbar.“

Dass ihre Familie wahrscheinlich nie wieder mit ihr sprechen wird, wenn sie die Klage gegen ihren Stiefvater durchzieht, sei Alexandra egal. Die Mutter will Gerechtigkeit und erklärt der „Times“: „Ich will nicht, dass das jemandem wie meinem oder irgendeinem anderen Kind passiert.“

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