Francis Fulton-Smith: Pandemie war die "Möglichkeit, aus dem Hamsterrad auszusteigen"

"Ich habe ja nie verstanden, wieso Menschen sich vor eine Fleischtheke stellen können, aber nicht vor ein Bild", sagt Francis Fulton-Smith, 55, im "Playboy"-Podcast "After Hours – Die PLAYBOY Bar-Gespräche" über die Coronamaßnahmen der vergangenen Monate.

Francis Fulton-Smith: „Es ist mir bis heute ein Rätsel …“

Der Schauspieler, der auch als Maler und Zeichner Erfolge feiert, könne sich nicht erklären, warum Kultur in Deutschland nicht als systemrelevant erachtet werde: "Es ist mir bis heute ein Rätsel, warum Menschen in der U-Bahn fahren können, aber nicht im Theater sitzen." Francis Fulton-Smith war auch persönlich von den Einschränkungen stark betroffen. "Ich hatte in 2020 tatsächlich zehn Ausstellungen, und dann kam Corona. Das ist dann praktisch auf Null runter", so das bittere Fazit des Künstlers.

Privat konnte er die Coronapandemie allerdings auch als Chance nutzen. "Insofern war das für mich persönlich eine Möglichkeit, auszusteigen aus dem Hamsterrad und mal zu sagen: Stopp!", verrät der 55-Jährige. Anstatt sich "umzubringen" oder "zu besaufen" habe er deswegen angefangen, in die Berge zu gehen. Zudem hat er sich dem Kampfsport gewidmet.

Trennung von Partnerin Claudia Hillmeier wegen der Coronapandemie

Im März 2021 gab der "Familie Dr. Kleist"-Star die Trennung von seiner Partnerin Claudia Hillmeier bekannt. Grund für die Trennung war ebenfalls die Coronapandemie, wie Fulton-Smith gegenüber "Bunte" verraten hat. Die Reisebeschränkungen aufgrund der Pandemie haben eine Fernbeziehung nahezu unmöglich gemacht. "Wir waren sehr glücklich, aber Covid hat unser Leben komplett verändert und damit konnten wir immer weniger gut umgehen. Es wurde wöchentlich komplizierter, uns zu sehen, denn Claudia hat ihr Kerngeschäft in den USA, ich in Europa", erklärte Francis Fulton-Smith das Liebesaus.

Verwendete Quellen: "Playboy"-Podcasts "After Hours – Die PLAYBOY Bar-Gespräche", bunte.de

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