Ex-Angestellte des Kensington Palastes werfen ihr Mobbing vor

Herzogin Meghan, 39, "habe zwei persönliche Assistenten aus dem königlichen Haushalt vertrieben und das Selbstvertrauen eines dritten Mitarbeiters untergraben", schreibt die Zeitung "The Times". Hervorgebracht werden die Anschuldigungen von gegenwärtigen und ehemaligen Personen im Umfeld des Königshauses. Der Grund: In der Öffentlichkeit sei "nur eine Teilversion" dessen entstanden, wie Meghan im Kensington Palast agiert habe. Nun wolle man die eigene Sicht der Dinge schildern. 

Herzogin Meghan soll Angestellte gemobbt haben

Eine der Quellen sagt der Zeitung: "Es gab viele gebrochene Menschen. Junge Frauen wurden durch ihr [Meghans] Verhalten gebrochen."

Ein unerfreulicher Zwischenfall soll sich im Rahmen einer Terminplanung ereignet haben. "Ich hatte Angst. Ich konnte nicht aufhören zu zittern", erinnert sich eine Person an den Moment zurück, als Meghan sie wegen einer Unstimmigkeit angerufen habe. 

Auch Samantha Cohen, die damalige Privatsekretärin der Sussexes, sei "schrecklich behandelt" worden, heißt es. "Nichts war jemals gut genug [für Meghan]", berichten die Insider.

Ein weiterer ehemaliger Mitarbeiter gibt an, von Meghan Markle persönlich "gedemütigt" worden zu sein. Es habe sich "eher wie emotionale Grausamkeit und Manipulation an[gefühlt], was man wohl auch als Mobbing bezeichnen könnte", ergänzt ein anderer Informant.

Beschwere über “inakzeptables” Verhalten

Jason Knauf, der damalige Kommunikations-Sekretär der Sussexes und der Cambridges, reichte im Oktober 2018 angeblich Beschwerde in der Personalabteilung ein. In einer E-Mail schrieb er: "Ich bin sehr besorgt, dass die Herzogin im vergangenen Jahr dazu in der Lage war, zwei PAs [persönliche Assistenten] aus dem Haushalt zu schikanieren. Die Behandlung von X war völlig inakzeptabel." Er fügte hinzu: "Die Herzogin scheint darauf bedacht zu sein, immer jemanden im Visier zu haben. Sie schikaniert Y und versucht, ihr Selbstvertrauen zu untergraben. Wir haben Bericht für Bericht von Menschen erhalten, die inakzeptables Verhalten gegenüber Y beobachtet haben."

Prinz Harry war in den Fall involviert 

Auch andere hochrangige Angestellte im Buckingham Palast und im Clarence House haben laut des Artikels gewusst, dass es eine Situation gibt, "in der Mitarbeiter, insbesondere junge Frauen, bis zum Weinen gemobbt wurden." Unternommen worden sein soll allerdings nichts. Im Gegenteil: Nachdem Prinz Harry von der Angelegenheit erfuhr, soll er Jason Knauf gebeten haben, die Sache auf sich beruhen zu lassen. 

Neue Fotos aus den USA Meghan, Harry und Doria: Dicke Luft beim Familienausflug?

Der Palast schützte Meghan

"Die Institution hat Meghan ständig beschützt. All die Männer in grauen Anzügen [hochrangige Mitarbeiter der Royals], die sie [Meghan] hasst, haben eine Menge zu verantworten, weil sie absolut nichts getan haben, um die [gemobbten] Menschen zu schützen", behauptet einer der Insider.

Stattdessen soll eine andere Maßnahme getroffen worden sein, um das Problem zu lösen: Prinz William und sein Privatsekretär Simon Case nahmen die auf längere Sicht geplante Trennung des Kensington Palastes von Harry und Meghan sofort in Angriff. Die Pressemitteilung über die Einrichtung eines eigenen Haushaltes für die Sussexes ging Mitte März 2019 an die Öffentlichkeit.

Das sagt die Herzogin von Sussex zu den Vorwürfen

Herzogin Meghan reagiert über einen Sprecher und einen Anwalt auf die gegen sie erhobenen Anschuldigungen.

"Nennen wir es einfach so, wie es ist: eine kalkulierte Schmierkampagne, die auf irreführenden und schädlichen Fehlinformationen basiert. Wir sind enttäuscht zu sehen, dass diese diffamierende Darstellung der Herzogin von Sussex von einem Medienunternehmen glaubwürdig gemacht wurde. Es ist kein Zufall, dass verzerrte, mehrere Jahre alte Anschuldigungen, die die Herzogin untergraben sollen, den britischen Medien mitgeteilt werden, kurz bevor sie und der Herzog offen und ehrlich über ihre Erfahrungen der letzten Jahre sprechen ." Damit ist das Interview von Harry und Meghan mit Oprah Winfrey, 67, gemeint, das am 7. März in den USA ausgestrahlt wird.

Weiter heißt es von Meghans Seite, die "Times" werde "vom Buckingham Palast benutzt […], um eine völlig falsche Erzählung zu verkaufen". Die Herzogin sei "traurig über diesen jüngsten Angriff auf ihren Charakter“ und das insbesondere, weil sie "selbst das Ziel von Schikanen war und […] sich zutiefst dafür einsetzt, diejenigen zu unterstützen, die Schmerzen und Traumata erlebt haben".

Die Anwälte bestreiten außerdem, dass das besagte Treffen zwischen Prinz Harry und Jason Knauf stattgefunden habe. Der Herzog von Sussex habe sich nicht in Personalangelegenheit eingemischt, wird klargestellt.

Palast “not amused” über den Leak?

Der Kensington und der Buckingham Palast schweigen. "Die Times" geht davon aus, dass man "sehr besorgt darüber ist, dass die Vorwürfe gegen Herzogin Meghan aufgetaucht sind".

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel