Erstmals Paralympics-Star auf dem Cover des "Playboy"

Die sehbehinderte Elena Krawzow holte sich bei den Paralympics 2012 Silber im Brustschwimmen. Nun macht sie auch abseits des Beckens Karriere und posiert auf dem Titelblatt des Oktober-“Playboy”.

Im Gespräch mit der “Bild”-Zeitung erklärt sie ihre Erkrankung so: “Das Zentrum, mit dem man am schärfsten sieht, ist bei mir sozusagen ausgestorben, so habe ich ein sehr eingeschränktes Sehfeld. Ich kann noch etwas sehen am Rand des Sehfeldes. Es ist aber nicht so, dass ich in der Mitte einen schwarzen Punkt habe, sondern die Bilder überschneiden sich.”

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Ja, es ist wahr!⁣ ⁣ Ich bin die erste Paralympicssportlerin auf dem Playboy Cover 😇⁣ ⁣ Diese Möglichkeit konnte ich nicht ausschlagen und bin sehr dankbar für die Anfrage vom @playboygermany 🐰⁣ ⁣ Mit dem Shooting möchte ich ein Zeichen setzen, für mehr Toleranz in der Gesellschaft. Dafür, dass auch Menschen mit einer Behinderung alles schaffen können und sich nicht verstecken, auch wenn man nicht so ist wie die meisten, denn nicht jede Behinderung sieht man auf der ersten Blick.Vielfalt gehört zur Gesellschaft und Toleranz bringt uns alle weiter. Nun ja, jetzt bin ich also im Playboy 😁⁣ ⁣ Die zwei Tage Shooting, die ich erleben durfte, waren großartig. Ich habe es mir schon immer gewünscht mal einen Tag als Profimodel zu erleben und das habe ich getan, es hat mir viel Spaß gemacht 📷⁣ ⁣ Es sind sehr viele wunderschöne ästhetische Bilder entstanden. Ihr könnt euch gerne die Zeitung ab morgen online oder im Zeitschriftenladen kaufen und die wundervolle Arbeit ansehen 💕⁣ ⁣ Jetzt lüfte ich das Geheimnis, morgen geht’s führ mich nach München zur Playmate Wiesen Party 😃⁣ ⁣ Ich bin sehr gespannt was auf mich zu kommt und freue mich sehr auf den Abend. Ich werde euch natürlich so gut es geht davon berichten, damit ihr auch einen kleinen Einblick bekommen könnt.⁣ ⁣ 📸: Sacha Höchstetter für PLAYBOY Oktober 2020 #playboygermany #alleswasmännerlieben #teamkrawzow #playboy #berlin #cover #playboycover #schwimmen #swimming #paraswimming #paraathlete #paraswimmer #visualimpairment #sehbehinderung #lebenmitbehinderung #toleranz #gesellschaft #berlingirl #werbung #ad

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Doch bei diesen Bildern werden besonders Männer Augen machen. Im Interview mit dem “Playboy”, welches Sie auch oben im Video sehen können, sagt die deutsche Sportlerin: “Ich sehe ungefähr noch drei Prozent.” Seit ihrem siebten Lebensjahr leide sie an der Augenkrankheit.

Sie will ein Zeichen setzen

“Schönheit bedeutet für mich, dass man mit sich, seinem Körper und seinem Inneren im Reinen ist und das auch ausstrahlt”, erzählt die Profi-Wassersportlerin weiter.

Mit ihren Bildern möchte sie ein Zeichen setzen, wie sie der “Bild” erklärt: “Aus eigenen Erfahrungen heraus weiß ich, dass es nicht ganz einfach ist, wenn man eine Behinderung hat, irgendwo in der Gesellschaft Fuß zu fassen.”

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Vor allem in der Modebranche sei Perfektion eine Voraussetzung, meint sie. “Daher möchte ich mit den Bildern zeigen, dass auch eine Frau mit einer Behinderung es schaffen kann.” Auch sportlich will die 26-Jährige ein Zeichen setzen und nächstes Jahr versuchen bei den Paralympics in Tokio Gold für Deutschland zu holen.

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