Ernst August verliert Kampf gegen Gerichtsurteil

Mit seiner Berufung ist der Welfenprinz gescheitert. Ein österreichisches Gericht hat Ernst Augusts Bewährungsstrafe für mehrere ihm zur Last gelegte Straftaten bestätigt.

Ernst August will kein „weiteres Medienspektakel“

Das Landgericht hatte es im März als erwiesen angesehen, dass Ernst August im Zustand voller Berauschung unter anderem Polizisten attackiert und ein auf seinem Anwesen tätiges Verwalterehepaar massiv bedroht hatte. Er war in diesen Angelegenheiten schuldig gesprochen worden, hatte zudem damals fünf Weisungen erhalten. 

Diese hob das Oberlandesgericht nun allerdings auf. Der Angeklagte habe sich zum Zeitpunkt der Tat in einem Ausnahmezustand befunden und bereits eine Therapie absolviert, sagte die Richterin. Außerdem habe er sich seitdem unauffällig verhalten. Damit darf der Urenkel des letzten deutschen Kaisers unter anderem sein Anwesen in Oberösterreich wieder betreten. Gerade dieser Punkt hatte beim Urteil des Landgerichts für Empörung bei Ernst August gesorgt.

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Der Welfenprinz selbst erschien zum heutigen Prozesstermin nicht. Er wolle ein „weiteres Medienspektakel“ vermeiden, informierte er das Gericht vorab schriftlich. Sein Anwalt erklärte außerdem, dass sein Mandant Hochrisikopatient sei und coronabedingt Menschenansammlungen in Innenräumen meiden wolle. Sein Gesundheitszustand habe sich aber stark gebessert. „Er möchte seine Ruhe haben und sich seiner Genesung widmen.“

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