Elton John hätte fast nicht bei Dianas Beerdigung gespielt

Der Palast war dagegen! Elton John (74) zählte zu den vielen prominenten Gästen bei Prinzessin Dianas (✝36) Beerdigung im September 1997. Der Musiker rührte während der Beisetzung von Prinz Charles (73)‘ Ex-Frau die Anwesenden zu Tränen, als er eine emotionale Version seines Welthits „Candle In The Wind“ performte. Zum denkwürdigen Auftritt des Sängers wäre es aber offenbar fast nicht gekommen – der Buckingham Palace stellte sich anfangs quer.

Wie Sky News berichtet, war das britische Königshaus wohl alles andere als begeistert von der Idee, einen Popstar bei der Beerdigung auftreten zu lassen. Wesley Carr, der damalige Dekan der Westminster Abbey, soll es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Buckingham-Palast umzustimmen. „Es ist ein ausschlaggebender Teil der Trauerfeier und ich bitte Sie um ihren Mut“, soll der Geistliche in einem persönlichen Schreiben an das Königshaus erklärt haben. „Es ist der Moment, an dem etwas Unerwartetes passiert und etwas aus der modernen Welt, die die Prinzessin repräsentierte“, führte der inzwischen verstorbene Pfarrer seinen Gedanken weiter aus.

Er bezeichnete Eltons „Candle In The Wind“ als „Popkultur vom Feinsten“ und betonte, wie sehr das Stück zur Trauerfeier beitragen würde. Anlässlich der Beerdigung habe der Musiker sein Lied sogar extra umgeschrieben und „Goodbye England’s Rose“ genannt. Letztendlich scheinen die Worte des Dekans Wirkung gezeigt zu haben: Elton performte den umgedichteten Song letztendlich bei der Feier am 6. September 1997.


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