Drum prüfe, wer sich ewig bindet…: Diese Royals-Ehen waren schon bei der Verlobung verflucht

Vor genau 40 Jahren, am 24. Februar 1981, gab das britische Königshaus die Verlobung von Prinzessin Diana und Prinz Charles bekannt. Die Ehe von Lady Di war nicht die erste, die schon beim Heiratsantrag unter einem schlechten Stern stand.

Es klingt wie eine Szene aus einem Märchenbuch: Eine Prinzessin trifft einen edlen Prinzen, beide verlieben sich Hals über Kopf, verloben sich, heiraten und leben glücklich bis an ihr Lebensende. Im wahren Leben sieht die Szenerie meist etwas düsterer aus: Allein im britischen Königshaus entpuppte sich so manche Liebesgeschichte schnell als Herzschmerz und Trennungskummer. Das wohl bekannteste Beispiel dürfte die Beziehung von Prinz Charles und Lady Di sein: Das Paar, das sich vor genau 40 Jahren, am 24. Februar 1981, offiziell verlobte und wenige Monate später im Juli 1981 heiratete, stand nach der Geburt der beiden gemeinsamen Söhne Prinz William und Prinz Harry vor den Scherben der Märchenliebe.

Prinzessin Diana und Prinz Charles: Überstürzte Verlobung, gescheiterte Ehe

Schaut man sich die einzelnen Liebesgeschichten und damit verbundenen Romantik-Pleiten bei den britischen Royals genauer an, scheint sich ein klares Muster abzuzeichnen. Nicht nur bei Prinzessin Diana und Prinz Charles sollte sich bewahrheiten, dass Wirbelwind-Romanzen und überstürzte Hochzeiten höchstwahrscheinlich mit gebrochenen Herzen und Scheidung enden. Prinz Charles und Prinzessin Diana fackelten nämlich nicht lange: Nachdem sich Lady Diana Spencer, so der Mädchenname von Prinzessin Diana, und der britische Thronfolger 1977 zum ersten Mal flüchtig begegneten, setzte sich Prinz Charles drei Jahre später in den Kopf, die junge Aristokratin zur Frau zu nehmen und sein Junggesellendasein zu beenden. Zwischen Beziehungsanbahnung und Verlobung lagen nur wenige Monate – eindeutig zu wenig Zeit, um sich richtig kennenzulernen und abzuwägen, ob eine Ehe tatsächlich eine gute Idee wäre. Das mussten Prinzessin Diana und Prinz Charles wenige Jahre später am eigenen Leib erfahren: Nach der offiziellen Trennung des Paares im Jahr 1992 wurde die Scheidung 1996 rechtskräftig.

Das hat Prinz Charles in seiner zweiten Ehe mit Camilla Parker Bowles besser gemacht

Deutlich besser läuft’s derweil für Prinz Charles in seiner zweiten Ehe mit Camilla Parker-Bowles. Nachdem sie lange Zeit als Geliebte des Thronfolgers ein Schattendasein bei Hofe führte, ließen sich Prinz Charles und Camilla nach dem Tod von Prinzessin Diana im Sommer 1997 viel Zeit, ihre Beziehung zu festigen. Im April 2005 läuteten dann für die beiden die Hochzeitsglocken – und heute, knapp 16 Jahre später, trübt kein Krisenwölkchen den Liebeshimmel!

Prinz Andrew und Sarah Ferguson machten den gleichen Liebes-Fehler wie Prinz Charles und Lady Di

Den Leitsatz “Drum prüfe, wer sich ewig bindet” scheint auch Prinz Andrew bei seiner Brautschau nicht beachtet zu haben. Seine spätere Ehefrau Sarah Ferguson mochte Prinz Andrew zwar schon seit Kindertagen gekannt haben, doch eine ernsthafte Beziehung entwickelte sich erst 1985. Schon wenige Monate später, im Frühjahr 1986, hielt der Zweitgeborene von Queen Elizabeth II. und Prinz Philip um die Hand des rothaarigen Wirbelwindes an, geheiratet wurde im Juli 1986. Zehn Jahre später landete die Royals-Ehe, die die zwei Töchter Prinzessin Beatrice von York und Prinzessin Eugenie von York hervorbrachte, jedoch vor dem Scheidungsrichter. Immerhin schafften es Prinz Andrew und Fergie, trotz Trennung und Scheidung Freunde zu bleiben.

Royals-Ehe ohne Allüren: Prinz Edward hat mit Sophie Rhys-Jones einen Volltreffer gelandet

Und wie lief’s bei Prinz Edward, dem jüngsten Bruder von Prinz Charles und Prinz Andrew? Der Graf von Wessex konnte sich, stand er doch in der Thronfolge nicht weit vorn und somit nicht unter massivem Druck, die Erbfolge zu sichern, bei der Partnerwahl reichlich Zeit lassen. Sophie Rhys-Jones war es schließlich, die 1994 das Herz des Prinzen eroberte. Nach fünf Jahren folge im Januar 1999 erst die Verlobung und im Juni 1999 die Märchenhochzeit – heute hat das Paar mit Lady Louise Windsor und James, Viscount Severn zwei Kinder und eine der stabilsten Ehen im britischen Königshaus. 

Queen Elizabeth II. und Prinz Philip als royales Paradebeispiel für katastrophensichere Partnerschaften

Wie man eine Liebesbeziehung auf Herz und Nieren prüft, weiß Queen Elizabeth II. aus eigener Erfahrung. Als die Königin gerade mal 13 Jahre jung war und noch Prinzessin Elizabeth hieß, lernte sie den schnittigen 18-jährigen Marine-Offizier Philip Mountbatten kennen und verlor prompt ihr Herz. Eine jahrelange Brieffreundschaft später wurde im Sommer 1947 die Verlobung der künftigen Königin bekanntgegeben – im November 2020 feierte das Paar seinen 73. Hochzeitstag!

Prinzessin Eugenie ließ sich Zeit mit dem Heiraten – und genießt heute ihr Familienglück

Ein ähnlich gemächliches Tempo legte Prinzessin Eugenie in Sachen Liebe und Hochzeit ein. 2011 lernte die jüngere Tochter von Prinz Andrew und Sarah Ferguson ihren heutigen Ehemann Jack Brooksbank kennen, doch bevor die Hochzeitsglocken für das Royals-Pärchen läuteten, sollten sieben Jahre ins Land ziehen. Inzwischen sind die Enkelin von Queen Elizabeth II. und der Geschäftsmann nicht nur verheiratet, sondern auch Eltern: Ihr kleiner Sohn August Philip Hawke Brooksbank erblickte Anfang Februar 2021 das Licht der Welt.

Kate Middleton und Prinz William: Aus “Waity Katie” wurde der Liebling der britischen Royals

Ebenfalls nicht sonderlich eilig hatten es Prinz William und Kate Middleton beim Weg zum Traualtar. Der Erstgeborene von Prinzessin Diana und Prinz Charles lernte die heutige Herzogin von Cambridge 2001 beim Studium im schottischen St. Andrews kennen, die Liebesbande wuchsen langsam, aber beständig, und nach einer Trennung auf Probe konnte sich Prinz William sicher sein, in Kate Middleton die Frau für’s Leben gefunden zu haben. Aus “Waity Katie”, wie Kate Middleton als Anspielung auf ihre Dauerbeziehung mit Prinz William genannt wurde, wurde die Herzogin von Cambridge und der Liebling des britischen Königshauses. Auf die Verlobung im November 2010 folgte die Märchenhochzeit im April 2011 – inzwischen hat sich die Familie um die drei Kinder Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis vergrößert.

Blitz-Ehe und Schock-Trennung: Stolpert Prinz Harry mit Meghan Markle in die Liebesfalle?

Sich ein Vorbild an seinem großen Bruder zu nehmen, kam für Prinz Harry allerdings nicht in die Tüte. Der Rotschopf tat es in Liebesdingen eher seinem Vater gleich und verlobte sich nach wenigen Monaten Beziehung im November 2017 mit der US-Amerikanerin Meghan Markle. Im Mai 2018 fand die Hochzeit des Paares statt, ein Jahr später kam mit Archie Harrison Mountbatten-Windsor das erste gemeinsame Kind von Herzogin Meghan und Prinz Harry zur Welt – doch die unschönen Folgen für das britische Königshaus sollten spätestens im Januar 2020 spürbar werden, als Meghan Markle und Prinz Harry ihren Bruch mit dem britischen Königshaus vollzogen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Ehe der beiden unter einem besseren Stern steht, als es bei anderen Royals-Pärchen der Fall war… 

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loc/news.de

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