Drei Hirntumore, trotzdem keine Operation

Maria von Welser, 74, lebt mit drei Tumoren im Gehirn. 2017 war eine erste Wucherung bei der Journalistin und Erfinderin der Sendung "Mona Lisa" entdeckt worden. Diese wurde operativ entfernt, kurz darauf bildete der Tumor sich aber erneut – diesmal an einer inoperablen Stelle. Eine Untersuchung konnte zwei weitere Tumore zum Vorschein bringen. Für die 74-Jährige dennoch kein Grund, sich erneut unters Messer zu legen.

Maria von Welser lehnt Operation ab

Im Gespräch mit "Bild" erzählt die Journalistin, warum eine weitere OP für sie kein Thema ist. Mittels einer intensiven Protonen-Bestrahlung konnte das Wachstum der beiden größeren Tumore gestoppt werden, für von Welser ein gutes Zeichen, das ihr Hoffnung schenkt. "Der Heidelberger Bestrahlungspapst Professor Jürgen Debus meint, dass seiner Erfahrung nach einmal gestoppte Meningeome nicht weiter wachsen. Das glaube ich ihm jetzt erst einmal. Außerdem ist es angenehmer zu glauben, dass die Tumore gestoppt werden konnten", sagt die 74-Jährige. 




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Keine Lust auf Untersuchungen

Für Krebspatienten sind engmaschige Untersuchungen eigentlich ratsam, doch auch darauf hat Maria von Welser keine Lust. Viel lieber möchte sie ihr Leben genießen. So sagt sie gegenüber "Bild: "Ich habe keine Lust mehr auf ständig neue Untersuchungen, die wiederum neue Schritte nach sich ziehen würden, über die ich entscheiden müsste. Mein Mann fragt zwar immer wieder, wann ich die nächste Kontrolle hätte und ist natürlich beunruhigt. Aber ich mache mich da nicht mehr verrückt."

Blick in die Zukunft

Vielmehr möchte Maria von Welser in die Zukunft blicken, anstatt sich mit immer neuen Hiobsbotschaften ihre Gesundheit betreffend zu beschäftigen. "Was passiert, das soll passieren. Und dann kann ich immer noch entscheiden, wie sehr ich dagegen ankämpfen möchte", erklärt sie und ergänzt: "Ich würde mich gerne wieder mit dem Leben und nicht mehr mit dem Kopf beschäftigen."

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