Drehbuchautorin verklagt Til Schweiger

Gemeinsam haben sie erfolgreiche Filme geschaffen. Nun verklagt die Drehbuchautorin Anika Decker die Produktionsfirma von Til Schweiger. Der Grund: Sie möchte Auskunft über die Umsätze, da sie sich ungerecht daran beteiligt fühlt.

Til Schweiger und Anika Decker im Jahr 2009: Die beiden für mehrere Filme zusammengearbeitet. (Quelle: Miguel Villagran/Getty Images)

Bei der Klage handele es sich um eine Stufenklage. Zuerst einmal sollen Barefoot Films und Warner Bros. zu einer Auskunft “über den Umfang sämtlicher Verwertungshandlungen” verpflichtet werden. Als zweites wolle Decker, die für die Drehbücher zwar niedrige bis mittlere Beträge im fünfstelligen Bereich erhalten hat, aber nicht weiter am Gewinn beteiligt wurde, Prozente der Erlöse erhalten. Laut F.A.S lehne die Gegenseite dies ab. 

“Ich stehe damit nicht allein da”

Allein im Kino hat “Keinohrhasen” 70 Millionen Euro eingespielt, “Zweiohrküken” gut 41 Millionen Euro. “Ich habe damals geglaubt, dass ich gut bezahlt wurde”, sagte Anika Decker dem Blatt. “Das mag man für naiv halten, aber ich denke, ich stehe damit nicht allein da.” Sie betonte: “Ich kenne keine Drehbuchautoren, die mir sagen können, wie viel Geld zwischen den Firmen, die an einem Film beteiligt sind, geflossen ist. Das sind geheime Verträge.” Mit ihrer Klage wolle sie mehr Transparenz schaffen.

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Der erste Gerichtstermin fand in der vergangenen Woche in Berlin statt. Til Schweiger war nicht anwesend. Eingereicht hatte die 45-jährige Decker ihre Klage bereits vor zwei Jahren. Zuletzt waren die Verhandlungstermine wegen Corona immer weiter nach hinten verschoben worden. 

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