Daniel Küblböck: Jetzt reden erstmals seine Mitschüler

Daniel Küblböck: Jetzt reden erstmals seine Mitschüler

Ehemalige Mitschüler packen aus

Am 9. September 2018 – heute vor genau drei Jahren – verschwand Daniel Küblböck von einem Kreuzfahrtschiff. Bis heute sind die Umstände ungeklärt. Eine Leiche wurde nie gefunden. Seitdem hüllen sich seine Freunde in Schweigen – bis jetzt. Einige seiner ehemaligen Kommilitonen sprechen nämlich nun erstmals im Podcast „Daniel Küblböck – Ein Mensch verschwindet“ über ihren einstigen Mitschüler.

So soll Daniel Küblböck getickt haben

  • „Daniel sagte, dass er Daniel Küblböck ist, aber ganz normal behandelt werden möchte.“
  • „Es gab das eine Mal, wo er nicht gekommen ist, weil er gesagt hat, dass er Kopfschmerzen hatte, und dann war er doch da und hat, während wir Unterricht hatten, nebenan im Nebenraum richtig laut angefangen zu singen. Ich war so angepisst!“
  • „Daniel war sehr einsam. Ich habe mit ihm gearbeitet und ich weiß noch Momente, wo wir alle am Feiern oder angetrunken waren, Momente, wo er sich endlich geöffnet hat. […] In solchen Momenten hat er auch gesagt, dass er einsam ist, dass er nicht so viel Kontakt zu seiner Familie hat.“
  • Daniel soll in der Schule randaliert haben. „Dann haben wir alle angefangen, vor Daniel Angst zu bekommen. Wir haben geschaut, dass wir nicht alleine zu Hause sind. Das war wahrscheinlich übertrieben, aber […] auf einmal wussten wir nicht mehr, mit wem wir es da zu tun hatten!“
  • Angeblich soll er ein Alkoholproblem gehabt haben: “Er hat mit einer Klassenkameradin von uns ein Pärchen gespielt und sie sollten sich auch küssen. Ihr war das generell unangenehm und dann auch, weil sie irgendwann erzählt hat, dass er immer nach Alkohol riecht. Sie hat sich nicht zugetraut, etwas zu sagen. Und dann habe ich für sie mit dem Dozenten gesprochen.”
  • Die Situation wurde immer angespannter: “Er hat sich distanziert, er ist mehr ausgerastet. Es kam öfter zu Konfliktsituationen. Irgendwann kam die Zeit, dass wir alle darüber gesprochen haben, was wir machen können. Dann haben wir auch angefangen, mit der Dozentin zu sprechen, dass wir vielleicht an einen Ersatz denken müssen. Das wusste Daniel nicht, aber wir kamen wirklich nicht voran”,
  • Zur Abschlussaufführung im Juli 2018 sei Daniel dennoch aufgetaucht, habe aber nicht mit auftreten dürfen. “Er hat dann unsere Dozentin bedroht. Das war das letzte Mal, dass wir ihn gesehen haben.”

Im Video: Daniel Küblböck wird für tot erklärt

Daniel Küblböck wird für tot erklärt

Drei Jahre nach Daniel Küblböcks Verschwinden: Hier die komplette Chronik des Atlantik-Dramas nochmal zum Nachlesen (rsc)

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