Amira Pocher: "Ich habe gespürt, da stimmt was nicht"

Am 27. Dezember sind Amira und Oliver Pocher zum zweiten Mal gemeinsam Eltern geworden. Drei Tage später erzählen die beiden ganz offen, wie ihr Sohn seinen Bruder kennengelernt hat und wie dramatisch die Geburt gewesen ist.

“Alles kam anders, als wir es gedacht oder geplant hatten. Das ist ja das Schöne in diesem Jahr. Und das trifft auch auf dieses Kind zu”, beginnt Oliver Pocher zu erzählen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag habe Amira Wehen bekommen. “Die haben so wehgetan”, sagt die 28-Jährige. “Ich habe gespürt, da stimmt was nicht.” Um vier Uhr morgens sei das Paar ins Krankenhaus gefahren. “Und dann ging alles sehr schnell.”

“Das waren unnormale Schmerzen”

“So schnell konnte ich gar nicht gucken, da hatte sie schon die Gummihandschuhe an”, scherzt der 42-Jährige. Amira habe kaum noch etwas mitbekommen. “Ich hatte solche Schmerzen, das waren unnormale Schmerzen.” Mittlerweile weiß die Stylistin auch warum. Weil Amira erst 13 Monate zuvor ihr erstes Kind entbunden hatte, sei alles noch sehr “sensibel” gewesen.

“Die Gebärmutter war aufgerissen. Der Kleine war schon raus aus der Gebärmutter. Gott sei Dank war die Fruchtblase noch intakt”, erzählt Amira. “Es hatte schon innerlich geblutet. Das hätte richtig übel ausgehen können, wenn wir uns länger Zeit gelassen hätten.” Per Kaiserschnitt wurde ihr zweiter Sohn dann zur Welt geholt.

“Das war wirklich kurz vor knapp”

Erst nach der Geburt habe das Paar erfahren, wie kritisch die Lage war. “Das war wirklich kurz vor knapp”, soll eine Krankenschwester gesagt haben. “Das war schon etwas ernster.” Der Kleine soll jedoch zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen sein. Bei Amira hingegen sei es “ein bisschen kritischer” gewesen. 

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Für die 28-Jährige ist der kleine Junge das zweite Kind. Im November 2019 kam ihr erster Sohn zur Welt. Der hat seinen neuen Bruder bereits kennengelernt. “Das war einer der süßesten Momente, die ich gesehen habe”, erinnert sich OIiver Pocher. “Er ist auch jetzt, ein oder zwei Tage später, immer wenn er da ist, sehr vorsichtig, sehr ruhig, ganz lieb.” Ihr Sohn habe den Kleinen sofort umarmen wollen. 

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