Roland Kaiser: Enthüllt! Geheimer Brief an Erich Honecker

Konflikt mit der DDR-Legende

Am 18. Oktober veröffentlichte Roland Kaiser seine Autobiografie „Sonnenseite“.

In seinem Buch thematisiert er einen Konflikt mit Erich Honecker.

Der große Durchbruch geland Roland Kaiser 1980 mit seinem Hit „Santa Maria“.

Roland Kaiser, 69, thematisiert in seiner Biografie „Sonnenseite“ einen Konflikt mit Erich Honecker. Warum er sich mit der DDR-Legende anlegte, verraten wir dir hier.

Roland Kaiser: Der geheime Brief an die DDR-Legende

Vor knapp zwei Wochen veröffentlichte Roland Kaiser seine Autobiografie „Sonnenseite“ (hier für ca. 20 Euro shoppen). In dem Buch erfahren die Fans der Schlagerlegende einiges über sein Privatleben, was vorher nie bekannt wurde. Er thematisiert neben seiner schweren Kindheit, seinen Seitensprüngen und seiner lebensbedrohlichen Krankheit auch einen Konflikt mit dem kommunistischen Politiker Erich Honecker. 

Zum 750. Jubiläum der Stadt Berlin in den 80er-Jahren sollte Roland Kaiser eigentlich im Friedrichstadt-Palast in der DDR auftreten. Der Sänger wuchs selbst im westlichen Teil der heutigen Hauptstadt auf. So aber nicht sein Band-Mitglied Franz Bartzsch. Er packte 1980 seine Sache und floh aus der DDR. Das war der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) ein Dorn im Auge. Sie wollten den Keyboarder zu den Feierlichkeiten nicht einreisen lassen. Roland Kaiser drohte seinen Auftritt im Friedrichstadt-Palast abzusagen. Doch der Leiter des Künstlerdienstes blieb hart. „Definitiv, das hätte ich durchgezogen“, sagte der „Dich zu lieben“-Interpret der Nachrichtenagentur dpa. Aber er hatte noch ein Ass im Ärmel. Kurzerhand wendete sich er an das Oberhaupt der DDR.

Mit viel Spannung habe ich ihn abgeschickt. Hoffentlich schreibt er zurück, dachte ich. Zumindest war ich mir fast sicher, dass er den Brief lesen würde,

so der Sänger.

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Roland Kaiser: „Der Genosse Honecker hat Ihren Brief gelesen“

Erich Honecker las den Brief tatsächlich. Über den damaligen Stasi-Chef Erich Mielke lässt er ausrichten, der Musiker dürfte trotz seiner Flucht einreise.

Sie haben uns viel Ärger bereitet. Der Genosse Honecker hat Ihren Brief gelesen,

heißt es in einem Schreiben.

Die Sache hatte allerdings noch einen Haken. Der Name Franz Bartzsch sollte nicht in den Unterlagen auftauchen. Stattdessen wurde der Name des Keyboarders offiziell auf Daniel Matthi geändert.

 Diese und noch viele andere Geschichten vertieft Roland Kaiser in seinem 400-seitigen Buch „Sonnenseite“.

Verwendete Quellen: dpa, „Sonnenseite: Die Autobiographie“

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