Kultrocker Graeme Edge ist tot

Mit „Nights in White Satin“ und seiner britischen Kultband The Moody Blues wurde er Ende der Sechziger zum Star. Jetzt ist der Schlagzeuger Graeme Edge gestorben. Er wurde 80 Jahre alt.

„Nights in white satin, never reaching the end …“ – die ersten zwei Zeilen des legendären Rocksongs „Nights in White Satin“ machten The Moody Blues zu gefeierten Stars. Jetzt ist der wichtige Taktgeber der britischen Kultband tot. Graeme Edge wurde 80 Jahre alt.

„Es ist ein sehr trauriger Tag“, teilte die Gruppe mit. „Graemes Sound und Persönlichkeit sind in allem, was wir zusammen gemacht haben, präsent, und zum Glück wird das weiterleben.“ Sänger Justin Hayward betonte: „Graeme war einer der großen Charaktere der Musikindustrie, den es nie wieder geben wird.“

„Ich werde dich vermissen, Graeme…“

Edge war eines der fünf Mitglieder, die die Rockband 1964 gründeten. Er habe stets die Gruppe zusammengehalten, sagte Sänger Hayward. Bis ins Jahr 2018 hinein tourte The Moody Blues noch durch die USA. Nach den Rolling Stones und The Who galten sie in den Staaten als dritterfolgreichster britischer Export.

Bassist John Lodge twitterte: „Ich werde dich vermissen, Graeme…“ Mit seiner Poesie, seiner Freundschaft, Liebe zum Leben und seinem unvergleichbaren Stil als Motor der Band sei Edge für ihn „der weiße Adler des Nordens“ gewesen, schrieb Lodge mit Verweis auf den Text des Moodys-Songs „The Dream“.

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Geboren am 30. März 1941 in Rocester, zog Edge als kleines Kind nach Birmingham, wo er seine späteren Bandkollegen kennenlernte. Die Männer von The Moody Blues gelten als maßgebliche Wegbereiter des sogenannten Symphonic Rock. Der britische „Guardian“ adelte die Band einst als die „vergessenen Helden der Psychedelia“. Bis heute hat die Gruppe mehr als 70 Millionen Alben weltweit verkauft.

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