Ben Johnston von „Biffy Clyro“: „Das ist schon wirklich sehr verrückt“

Mitte August haben “Biffy Clyro” mit drei Monaten Verspätung ihr achtes Studioalbum “A Celebration of Endings” rausgebracht. Im Interview mit „genreisdead.de“ verriet Ben Johnston, was die größte Herausforderung bei der Vorbereitung zur Albumveröffentlichung in der Corona-Pandemie war.

Dazu sagte der 40-Jährige: „Es ist vor allem mental eine große Herausforderung, weil wenn du dein Herz und deine Seele in eine Platte steckst, die in einer bestimmten Zeit geschrieben wurde, dann willst du auch, dass das Album in dieser bestimmten Zeit erscheint – und nicht viel später. Es verändert unsere Lebensumstände komplett und damit auch das Album, weil es dann post-pandemisch erscheint. Es ist ein bisschen verrückt, wenn das Album dann letztlich besprochen wird, weil viele Lyrics auf dem Album klingen, als wären sie über die Pandemie geschrieben worden. Irgendwie suspekt, dass [Sänger] Simon [Neil] keine Ahnung hatte, was passieren würde, die Lyrics aber unglaublich gut zu dem passen, was wir gerade durchmachen. Das ist schon wirklich sehr verrückt und auch nicht ganz leicht.“

Der Musiker fügte aber noch hinzu „Natürlich ist es auch eine willkommene Pause, die man mit der Familie Zuhause hat, aber das ist auch schon die einzig gute Sache daran. Ansonsten ist es eher ziemlich frustrierend und eine eigenartige Normalität, an die man sich gewöhnen muss.“

Foto: (c) Paul Froggatt / PR Photos

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