So googelt man richtig

Google ist seit mehr als 20 Jahren eine Konstante des Internets, viele Menschen sind auf die Suchmaschine angewiesen, um sich im Netz zurechtzufinden. Was sie häufig nicht wissen: Die Standardsuche liefert nicht unbedingt die besten Ergebnisse. Mit diesen Kniffen finden User präziser ans Ziel.

Der einfachste Weg

Google bietet schon vor der Eingabe des Suchbegriffs die Möglichkeit an, die Ergebnisse nach Kategorien wie "Web", "Video", "News" oder "Shopping" zu sortieren. Für weitere Feinjustierung sorgen die zur Verfügung gestellten Filter, mit denen sich beispielsweise nur Ergebnisse eines bestimmten Zeitraums oder in bestimmten Sprachen anzeigen lassen. Die Filter verstecken sich hinter dem Begriff "Werkzeuge".

Das kann weg, das auf keinen Fall

Wer ein Plus- oder Minuszeichen vor ein bestimmtes Wort seiner Suche setzt, teilt Google dadurch mit: Suchergebnisse müssen den Begriff entweder zwingend (+) oder auf keinen Fall (-) enthalten. Der Trick funktioniert auch mit mehreren Schlagwörtern.

Phrasensuche

Auf der Suche nach einem bestimmten Textbaustein helfen Anführungszeichen. Sei es die Überschrift eines Artikels oder ein Fetzen aus einem Songtext: Kennen User die genauen Worte, nach denen sie suchen, werden sie auf diese Art mit diesem Kniff fündig.

Webseiten durchsuchen

User können mit Google spezifische Adressen gezielt durchsuchen. Dazu "site:" und die gewünschte Webseite ohne Leerzeichen vor den Suchbegriff schreiben, beispielsweise: "site:spot-on-news.de Digital". Die Funktion lässt sich auch mit der Phrasen- oder Plus-Minus-Suche kombinieren.

Dateien finden

Sucht man beispielsweise ein bestimmtes PDF, spuckt Google dank des richtigen Befehls auch nur solche aus. Dazu "filetype:" und das gewünschte Format vor den Suchbegriff tippen, wie bei der "site:"-Suche geht es ohne Leerzeichen direkt mit dem gewünschten Format weiter. Beispiel für eine Powerpoint-Präsentation beziehungsweise eine Excel-Datei: "filetype:PPT Suchbegriff" oder "filetype:XLS Suchbegriff".

Google-Dienste nutzen

Mussten User zu früheren Google-Zeiten noch nach bestimmten Diensten suchen, um sich anschließend zu ihnen durchzuklicken, hat Google heute viele Dienste integriert. So reicht es, beispielsweise "20 kg in pounds" zu googeln und die Suchmaschine teilt das Ergebnis der amerikanischen Maßeinheit mit. Das funktioniert auch mit Währungen, Längen- und Zeiteinheiten oder einem ganz normalen Taschenrechner.

Rückwärts-Bildersuche

Wer mehr über ein bestimmtes Bild oder Foto wissen möchte, kann es entweder direkt in der Google-Bildersuche hochladen oder Google die URL des Bildes mitteilen. Häufig finden User dann das gewünschte Bild in einer besseren oder gar der Original-Auflösung. Ebenso lässt sich nachvollziehen, ob bestimmte Bilder auf anderen Seiten verwendet werden und welche das sind.

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel