Neymar: Doch keine Luxus-Party zu Silvester

Umstrittene Pläne

Knapp 200.000 Menschen sind in Brasilien bislang an Corona gestorben. Da wirkten die Berichte über eine Luxus-Party mit bis zu 500 Gästen, die Fußball-Star Neymar für Silvester geplant haben soll, wie ein schlechter Witz. Nun ist klar: Es wird keine Glamour-Fete im Anwesen des Fußballers in der Nähe von Rio de Janeiro geben. Der Fall rief sogar die Staatsanwaltschaft auf den Plan.

Neymar feiert lieber woanders

Der Stürmer von Frankreichs Meister Paris St. Germain postete am Mittwoch auf Instagram ein idyllisches Foto auf einer Jacht im 650 Kilometer südlich gelegenen Porto Belo. Gegenüber dem TV-News-Portal G1 verkündete gleichzeitig sein Pressebüro: “Neymar wird keine Party veranstalten und hat auch keine gemacht.” Vielmehr plane der 28-Jährige, Silvester im noblen Seebad Balenario Camboriu zu verbringen.

Kicker musste sich vor Staatsanwaltschaft erklären

Zuvor hatte sich der Fußballer wegen seiner mutmaßlichen Party-Pläne allerdings erklären müssen. Denn: Die Staatsanwaltschaft forderte sowohl beim Hauseigentümer Neymar sowie den Verwaltern der Luxus-Wohnsiedlung im Ort Mangaratiba Aufklärung über die Megaparty. Zuvor hatte eine Eventagentur eine Veranstaltung für 150 Personen bestätigt, ohne den Namen Neymar zu nennen.

Es bleiben viele Fragezeichen. Wurde Neymar der Trubel um die Party vielleicht einfach zu groß? Auch wenn laut Agentur alle Vorsichtsmaßnahmen im Vorfeld und während der Party eingehalten würden, mit Ausnahme der Abstandsregeln natürlich, war der öffentliche Aufruhr in den letzten Tagen angewachsen.

Neymar ist vielen seiner Landsleute mehr und mehr ein Dorn im Auge. Immer öfter wurde der Kicker zuletzt auch an der Seite von Staatspräsident Jair Bolsonaro gesehen, der die Gefahr durch Corona herunterspielt.

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