Mit dem Rauchen aufhören: Die 5 beliebtesten Methoden

Von Hypnose über Bücher bis hin zu Zigaretten-Alternativen

Wenn du mit dem Rauchen aufhörst, sinkt das Risiko für eine Erkrankung am Herzen. Und nicht nur das: Auch die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung und anderer möglicher Folgeerscheinungen des Rauchens geht zurück. 

Du möchtest mit dem Rauchen aufhören, doch bisher sind all deine Versuche kläglich gescheitert? Vielleicht hast du ja noch nicht die passende Methode für dich gefunden. Wir stellen fünf verschiedene Möglichkeiten vor, wie Menschen es langfristig geschafft haben, die gefährliche Sucht ein für alle Mal aus ihrem Leben zu verbannen …

1. Medikamente

Seit 2007 ist Vareniclin neben Bupropion zur Tabakentwöhnung in Deutschland zugelassen. Beide Arzneimittel sind verschreibungspflichtig und imitieren laut Hersteller die belohnenden Eigenschaften des Nikotins, indem die Dopamin-Ausschüttung im Gehirn gesteigert wird. Der nikotinähnliche Effekt soll dabei helfen Entzugssymptome zu mindern. Die Einnahme erfolgt zunächst noch bei normalem Rauchverhalten, nach und nach wird dann die Nikotinzufuhr reduziert und schließlich komplett weggelassen. Studien zufolge liegt die Abstinenzquote nach 12 Wochen bei bis zu 44 Prozent, allerdings verläuft die Einnahme nicht ohne Nebenwirkungen. Zu ihnen gehören unter anderem Übelkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen, Schlaflosigkeit und abnormale Träume.

2. Pflaster und Kaugummis

Wer sich eine rezeptfreie Alternative wünscht, der findet in der Apotheke allerhand Entwöhungsprodukte, um die Entzugserscheinungen durch das fehlende Nikotin im Körper zu lindern. Von Pflastern über Lutschtabletten bis hin zu Kaugummis ist die Auswahl groß. Über einen Zeitraum von mehreren Wochen können die Produkte dazu genutzt werden, um sich Schritt für Schritt an ein rauchfreies Leben zu gewöhnen. Während Tabletten und Kaugummis Nikotin über die Mundschleimhaut an den Köper abgeben, gelangt das Nikotin bei den Pflastern über die Haut in die Blutbahn. Die Pflaster gibt es in unterschiedlichen Stärken, je nachdem wie viele Zigaretten man vorher pro Tag geraucht hat. Die Krankenkassen beteiligen sich leider nicht an den Kosten.

3. Akupunktur, Hypnose und Nichtraucherkurse

Die Rauch-Abstinenz beginnt im Kopf — und genau hier lohnt es sich anzusetzen, um das Verlangen nach den tödlichen Glimmstängeln zu beenden. Zwar ist es nicht wissenschaftlich erwiesen, dass Akupunktur und Hypnose wirklich dabei helfen mit dem Rauchen aufzuhören, allerdings gibt es zahlreiche Ex-Raucher, denen durch die Behandlungen der Absprung gelang. Es kann außerdem helfen, sich in einem Nichtraucher-Kurs anzumelden oder sich online in Foren und Gruppen auszutauschen. Zwar muss immer noch jeder selbst durch den Entzug, aber es kann dabei helfen, sich mit Menschen in der gleichen Situation auszutauschen. Denn geteiltes Leid, ist halbes Leid!

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4. Bücher

Es gibt Bücher wie Sand am Meer, die sich mit dem Thema “Nichtraucher werden” beschäftigen. Vielen Ex-Rauchern ist es tatsächlich gelungen, durch das Lesen eines Buches ihr teures Hobby loszuwerden. Der Besteller Nr. 1 ist dabei “Endlich Nichtraucher!” von Allen Carr, welcher auch als Hörbuch erhältlich ist. Ziel des Buches ist es, die Zusammenhänge der Nikotin-Sucht zu verstehen, um so die Abhängigkeit zu beenden und endlich rauchfrei zu werden.

5. Zigaretten-Alternativen

Von heute auf morgen auf ein Genussmittel verzichten, welches einen über Jahre begleitet hat, ist wohl die größte Hürde, wenn man mit dem Rauchen aufhört. Dabei ist es nicht nur das fehlende Nikotin, sondern auch die Gewohnheit in bestimmten Situationen zu rauchen. Hierbei kann es hilfreich sein, zunächst auf eine weniger schädliche Alternative umzusteigen.

Während E-Zigaretten noch immer umstritten sind, gibt es mittlerweile Heat-Not-Burn-Alternativen wie den Tabakstift iQOS. Der Unterschied zu einer normalen Zigarette ist, dass der Tabak in den Geräten nicht verbrannt wird, sondern lediglich erhitzt auf eine Temperatur von circa 350 Grad. Dadurch entsteht kein Rauch und die Schadstoff-Belastung ist laut Studien bis zu 90 Prozent geringer. Auch ist die Nikotin-Konzentration ist kleiner, wodurch eine Entwöhung auf lange Sicht einfacher gelingen kann. Zwar ist es immer noch am gesündesten ganz mit dem Rauchen aufzuhören, aber zumindest ist der Umstieg auf einen Tabakstift wie iQOS ein Schritt in die richtige Richtung.

 

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