Kristen Stewart: Lady Di ist ‘bislang aufregendste Rolle’ ihres Lebens

Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, der sich Kristen Stewart (30, “3 Engel für Charlie”) Anfang des kommenden Jahres stellt. Im Film “Spencer” verwandelt sie sich in Prinzessin Diana (1961-1997) und nimmt sich damit einer wahren Ikone an. Im Interview mit “Bild am Sonntag” spricht sie nun darüber, wie sie sich auf die herausfordernde Rolle vorbereitet und warum die Prinzessin von Wales von allen geliebt wurde.

“Es ist die bislang aufregendste Rolle meines Lebens”, berichtet Stewart der Sonntagszeitung über ihr nächstes Filmprojekt. Die Schauspielerin wolle es der 1997 in Paris verstorbenen Mutter der Prinzen William (38) und Harry (36) “recht machen” und lese deshalb alles, was sie über Lady Di finden kann. Außerdem höre sie sich “jeden Abend vor dem Schlafen ihre Stimme an”. “Ich will es nicht verbocken”, so Stewart.

Kristen Stewart: Nähe zum Volk war Lady Dis “Weg aus der Einsamkeit”

Die Popularität der “Prinzessin der Herzen”, die von 1981 bis 1996 mit Prinz Charles (72) verheiratet war, erklärt die “Twilight”-Darstellerin mit ihrer Nähe zum Volk. Genau die sei jedoch aus einer gewissen Not heraus entstanden, die Menschen seien Stewart zufolge Dianas “Weg aus der Einsamkeit” gewesen. “Sie war eine Frau, die so abgeschieden von anderen Menschen schien”, erklärt sie. “Um ihrer Isolation zu entkommen, versuchte sie, mit anderen Kontakt aufzunehmen.”

Obwohl die 30-Jährige den direkten Vergleich mit Prinzessin Diana von sich weist, haben sie und die britische Ikone eine Sache scheinbar gemein. Beide gehen ihren Weg, unabhängig davon, was von ihnen erwartet wird. Bei Stewart zeigte sich diese Eigenschaft, als sie sich vor einigen Jahren dazu bekannte, auch Frauen zu lieben. “Ich habe mich einfach in ein Mädchen verliebt, ohne es vorher groß anzukündigen”, sagt sie. Es sei “einfach passiert. Und das war ein schönes Gefühl.”

“Spencer” thematisiert Prinzessin Dianas Suche nach einem Ausweg

Für “Spencer” wird Kristen Stewart mit “Jackie”-Regisseur Pablo Larraín (44) zusammenarbeiten. Der chilenische Filmemacher will eines der letzten Weihnachtsfeste der Prinzessin im Kreis der Royals in den Mittelpunkt rücken. Die Handlung spielt an drei Tagen Anfang der 1990er-Jahre auf dem königlichen Anwesen in Sandringham, Norfolk. Zu diesem Zeitpunkt zweifelte Diana immer mehr an ihrer Ehe und suchte nach einem Ausweg, um nicht als (unglückliche) Königin von England zu enden. Die Dreharbeiten sollen zu Beginn des neuen Jahres starten.

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