Job als Rettungssanitäter: Warum Tobias Schlegl selbst Hilfe gebraucht hat

Neuer Beruf: Viele Krankheiten und Traurigkeit

Bekannt wurde Tobias Schlegl (43) als VIVA-Moderator. Nach seinen Anfängen bei dem Musiksender arbeitete er später auch beim ZDF.  Nach über 20 Jahren im Beruf kommen dann die Zweifel und der damals 38-Jährige entscheidet sich zu einem drastischen Schritt: Er kündigt, schult um – und wird Rettungssanitäter! Um mit den Herausforderungen im neun Beruf klar zu kommen, suchte er sich selbst Hilfe. Das hat er uns erzählt, als wir ihn in Hamburg zum Interview treffen. Der Job verlangt ihm einiges ab: “Ich sehe sehr viele Krankheiten. Ich sehe sehr viel Traurigkeit. Sehr viel Einsamkeit”, erzählt der 43-Jährige im Gespräch mit uns. Erfahren Sie im Video, welcher bewegende Moment aus seinem Berufsalltag ihm für immer in Erinnerung bleiben wird.

Plötzlich braucht er selbst Hilfe

Fast täglich wird Tobias Schlegl mit Schmerz und Leid konfrontiert. Dennoch: Sein neuer Beruf erfüllt ihn. Trotzdem kam er an den Punkt, an dem er seine Erlebnisse nicht mehr verarbeiten konnte: “Ich habe mich plötzlich komplett taub gefühlt. Ich konnte nicht mehr schlafen. Mir hat auch nichts mehr Spaß gemacht. Es ging mir wirklich schlecht”, erzählt der ehemalige Moderator. Ein Kollege erkennt sein Problem, Tobias Schlegl bekommt Hilfe und spricht über seine Erlebnisse. Einige davon verarbeitet er auch in seinem neuen Roman. “Schockraum” erzählt aus dem Leben eines Notfallsanitäters. Es geht um traumatische Ereignisse und Unsicherheiten.

So startete er in ein neues Leben

Viele Jahre lang machte Tobias Schlegl als TV-Moderator einen Job, um den ihn viele sicherlich beneiden. Zunächst moderiert er beim Musiksender VIVA, später er beim ZDF durch verschiedene Formate, darunter “extra 3” und “aspekte”. Dann kündigt er seinen Vertrag und beginnt eine dreijährige Ausbildung zum Rettungssanitäter. Im März diesen Jahres ist es dann soweit: Der ehemalige Moderator hält sein Abschlusszeugnis in den Händen und startet im neuen Job durch.


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