Ein Jahr Corona: Katja Burkard und Roberta Bieling blicken zurück

„Erschreckend, deprimierend und ein Wechselbad“

Ein Jahr Coronavirus in Deutschland. Ein Jahr der Angst, Ungewissheit und Einschränkungen – aber auch der Veränderung, Hoffnung und Rückbesinnung auf die wichtigsten Dinge im Leben. So auch bei den Punkt-12-Moderatorinnen Roberta Bieling und Katja Burkard. In ihrem persönlichen Rückblick im Video erzählen sie, welche Momente sie besonders bewegten, womit sie in diesem Jahr besonders zu kämpfen hatten und welche Wünsche sie für sich und Deutschland haben, wenn die Pandemie endlich ein Ende findet.

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Katja Burkard fordert mehr Wertschätzung für Pflegepersonal

“Ich habe um mich selber keine Angst, aber natürlich um meine Mutter – die ist 86 Jahre alt”, erklärt Katja Burkard. Wie so viele andere Seniorinnen und Senioren in Deutschland hat diese sehr mit den Folgen der Isolation durch Corona zu kämpfen. Katjas Schwester kümmere sich zwar vorbildlich um die Mutter, aber: “Ich merke, dass auch sie an ihre Grenzen kommt, was die Einsamkeit angeht”, so die RTL-Moderatorin.

Dass alte Menschen mit Würde behandelt und Pflege- und Krankenhauspersonal mehr Wertschätzung bekommen, ist Katja ein besonderes Anliegen: “Den ganzen Menschen kann man gar nicht genug danken. Und ich glaube, da müssen wir uns nach der Krise auch mehr überlegen – beim Klatschen kann es da nicht bleiben.” Deshalb unterstützt sie auch die Petition des “Stern” für bessere Bedingungen in der Pflege in Deutschland – ihren emotionalen Appell und wie Sie selbst sich beteiligen können, lesen Sie hier.

Roberta Bieling bleibt trotz Impf-Chaos zuversichtlich

Auch an Roberta Bieling gehen die Corona-Maßnahmen nicht spurlos vorbei. “Homeschooling ist wirklich schrecklich. Vor allem, wenn du mehrere Kinder hast, die vielleicht auch auf verschiedenen Schulen sind.” Wie sehr das sowohl Kinder als auch Eltern fordert, hat die 45-Jährige im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 zuerst auch nicht erwartet: “Man denkt immer vorher: ‘Ach ja, gut, die Kinder machen Homeschooling, und in der Zeit kann ich ja…’ – Nein! Kannst du nicht. Du sitzt dabei.”

Trotz den Schwierigkeiten, die es seit dem Impfstart Ende Dezember gibt, bewahrt Roberta jedoch Geduld und Zuversicht: “Dass das jetzt stockt, ist natürlich total verrückt und auch irgendwie nicht nachvollziehbar – ist jetzt aber so, da müssen wir einfach mit leben. Aber ich finde: Solange das Ende in Sicht ist, kann man auch einiges aushalten.”

Ob Heinsberg, Lockdown, Hamster-Chaos oder Ärzte am Limit: Wie sich für die beiden Moderatorinnen die einprägsamsten Ereignisse und Phasen des letzten Jahres anfühlten, sehen Sie oben im Video.


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