Ruth Moshner erinnert sich an fiesen Bodyshaming-Vorfall

Seit über 20 Jahren ist Ruth Moschner, 45, in der Medienbranche unterwegs. Eine lange Zeit, in der sie sich offenbar einiges hat gefallen lassen müssen. In einem Instagram-Posting offenbart die Moderatorin jetzt einen traurigen Vorfall, der sich offenbar vor einigen Jahren abgespielt hat. Damals wurde sie Opfer einer fiesen Bodyshaming-Attacke. 

Ruth Moschner verschafft sich Gehör

Das Foto, das die "Buchstaben Battle"-Moderatorin postet, ist bereits einige Jahre alt. Es zeigt sie in einem gelben Kleid, in dem sie sich selbst, so schreibt sie, "eigentlich hübsch" fand. Anders sah das damals offenbar ihre Stylistin, die ihr das auch ungefiltert mitteilte. "Das Bild entstand vor einigen Jahren während einer Anprobe für eine große TV-Gala, die ich moderieren sollte und so bat ich die beiden tollen Designer @klaus_unrath und @stranostream (damals Unrath&Strano) mir einige ihrer sagenhaften Roben für den Anlass zu leihen [sic.]", leitet die 45-Jährige ihr Posting ein. Sie fährt fort: "Ich wählte dieses Traumkleid aus und schlug es der mir vom Sender zur Seite gestellten 'Stylistin' vor." Was dann passierte, daran erinnert sich Ruth bis heute. Sie entschied sich gegen das Kleid. Der Grund? Ihre sogenannte Stylistin. "Weil sie mir mit den Worten von diesem Kleid abriet: das Kleid würde doch sehr auftragen vor der Kamera, 'das macht Sie dick'." Ein Unding für Ruth Moschner, die sich von den Worten "verletzt und verunsichert" gefühlt habe. 

https://www.instagram.com/p/CVxtddFsdB7/

Heute hat sie mehr Selbstbewusstsein

Der Vorfall hinge ihr bis heute nach, so Ruth Moschner, beeinflussen habe sie sich davon aber nicht lassen. Sie ergänzt in ihrem Text, wie sie das Thema heute angeht: "Ich erlaube mir, körperbetonte Kleidung, einen tiefen Ausschnitt oder einen weiten Rolli zu tragen, wenn ich mich darin wohlfühle." 

Für ihr ehrliches Posting bekommt sie viel Zuspruch – vor allem auch von weiblichen Kollegen, die sich an ähnliche Vorfälle erinnern. "Wirklich schrecklich, dass wir uns das als Frauen mit Kurven so viele Jahre haben anhören müssen", schreibt etwa Jasmin Wagner. "Auch ich habe diese Erfahrung machen müssen", kommentiert Tänzerin Nikeata Thompson. Model und Moderatorin Jana Ina Zarrella schreibt an ihre Freundin Ruth gerichtet: "Schade, dass ich nicht da war. Dir hätte ich gesagt, wie wunderschön du in dem Kleid aussiehst. Und deine Stylistin hätte ich zur Hölle geschickt, weil die einfach keine Ahnung hat, weder von Styling noch von Menschlichkeit."

Abgesehen davon, dass man Oberflächlichkeiten wie einer Zahl auf der Waage keinerlei Beachtung mehr schenken sollte, sollten Frauen sich gegenseitig unterstützen und nicht fertig machen. Dass Ruth Moschner diesen fiesen Vorfall nun öffentlich macht, zeigt einmal mehr, dass noch viel zu tun ist. 

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