"Es war Liebe auf den ersten Blick"

As Teenager lernten sie sich durchs Tanzen kennen. Heute sind die Lusins Deutsche Meister, Vizeweltmeister, und bei "Let’s Dance" begeistern sie das TV-Publikum. Sein Lehramtsstudium helfe ihm beim Training mit den Promi-Tanzpartnerinnen, so Profi Valentin Lusin zu GALA. Und dass er gern studiert habe. Renata denkt ungern an ihr BWL-Studium zurück. "Es fühlt sich gut an, diese Basis zu haben – aber ich habe es gehasst!", gesteht sie ganz offen. Trotz solch kleiner Unterschiede ist die besondere Nähe dieses Ehepaars aber in jedem Moment zu spüren.

Renata und Valentin Lusin im GALA-Interview

GALA: Wenn wir jetzt nicht miteinander reden würden, abends um halb zehn, würden Sie wohl nach einem langen Trainingstag entspannen?
Renata Lusin: (lacht) Von wegen! Abends zeigen wir uns gegenseitig die Trainingsvideos mit unseren Promi- Tanzpartnern. Valentin sagt mir dann, was ich mit Rúrik noch verbessern kann, und ich sage ihm meine Meinung dazu, wie er mit Valentina trainiert hat.

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Dabei sind Sie doch Konkurrenten.
Renata: Stimmt. Aber wir wollen, dass jeder von uns seine beste Leistung bringt. Die Konkurrenz fängt an, sobald wir in der Live-Show auf dem Parkett stehen. Dieses Jahr bieten unsere beiden Promis wirklich sehr viel. Rúrik ist so ein toller Tänzer! Bei ihm komme sogar ich manchmal an meine physischen Grenzen.

Wie würden Sie jemandem, der "Let’s Dance" noch nie gesehen hat, den Zauber beschreiben?
Valentin Lusin: Erst mal ist Tanzen etwas Schönes, Glamouröses. Und alles bei "Let’s Dance" sind echte Gefühle, echte Dramen, echte Erfolgsmomente. Selbst gestandene Promis sind plötzlich ultra aufgeregt, fiebern ihrem Auftritt entgegen oder sind enttäuscht, wenn sie von Herrn Llambi nicht gut bewertet werden.

Wenn er als Juror lospoltert, ballen Sie sicher die Faust in der Tasche. 
Valentin: Wir Profis kennen ihn ja schon lange als Wertungsrichter bei Turnieren. Aber für die Promis ist es schwer. Die müssen wir dann moralisch wieder aufbauen. Wir sind nicht nur Coaches und Choreografen, sondern auch noch Psychologen. (schaut Renata an) Wie siehst du das, Schatz?
Renata: Ja, wir müssen viele Streicheleinheiten verteilen, ein bisschen Liebe.

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“Tanzen ist eben Körperkontakt”

Vielleicht auch ein bisschen mehr? Wenn man Wange an Wange tanzt, fällt es doch schwer, kühl zu bleiben. Kennen Sie Eifersucht?
Renata: Da sind wir professionell. Jeder Tanz soll für die Zuschauer magisch aussehen.
Valentin: Wir spüren den Respekt unserer Promis für uns beide als Paar. Sie wissen, dass wir lange zusammen sind. Klar kommt man sich sehr nah …
Renata: Beckenbereich! (lacht)
Valentin: … aber Tanzen ist eben Körperkontakt. Und wenn man dem Promi sagt: "Dein Timing stimmt noch nicht, deine Wange muss auf Zwei an meine Wange!", spätestens dann ist es Arbeit.

Kürzlich waren Sie, Renata, auf dem "Playboy"-Cover. Welche Reaktionen gab es?
Renata: Die Leute in meiner Umgebung sind stolz auf diese ästhetischen, eleganten Fotos – Valentin, die Familie, unsere besten Freunde, also all die Menschen, die mir wichtig sind. Die Kommentare auf Instagram oder Facebook habe ich nicht gelesen. Das hatte ich mir vorher schon so vorgenommen.

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“Am zweiten Tag haben wir uns geküsst”

Sie beide haben sich ja durchs Tanzen kennen und lieben gelernt.
Renata: Ja, ich bin mit 16 allein von Russland nach Düsseldorf gezogen, weil Valentins Familie eine passende Tanzpartnerin für ihn gesucht hat. Wir haben uns auf den ersten Blick verliebt. Als er seine Sonnenbrille abgenommen hat und ich in seine wunderschönen blauen Augen geschaut habe, war es um mich geschehen. Am zweiten Tag haben wir uns geküsst. Jetzt sind wir schon 18 Jahre zusammen. Beim Training für Turniere fliegen manchmal die Fetzen. Aber zu Hause sind wir nach einer Umarmung und einer Entschuldigung wieder das Liebespaar.

Valentin: Sagen wir so: Es gibt in einer Beziehung immer einen Sturen, und es gibt den, der nachgibt.
Renata: Richtig. Aber ich bin nicht nachtragend. Nach einem Küsschen bin ich wieder total die Liebe.
Valentin: O Mann, klingt das kitschig!
Renata: Aber so ist es ja.

Wie passt in Ihre eng getaktete Tanzwelt die Familienplanung? Denken Sie darüber schon nach?
Valentin: Ja, auf jeden Fall wollen wir Kinder haben.
Renata: Absolut! Aber bei meinem Tanzpartner Rúrik denke ich oft: Wie gut, dass ich gerade nicht schwanger bin, sonst würde ich ja nicht mit ihm tanzen können. Es ist alles eine Zeitfrage. Ich fände es toll, wenn man nur zwei Monate schwanger wäre.

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