Enthaarungscreme: Wichtige Tipps zur Anwendung

Die regelmäßige Haarentfernung wird immer komplizierter. Anstatt eine allgemeingültige Methode bei stoppeligen Beinen, werden wir mit unterschiedlichsten Praktiken überhäuft. Rasur, Sugaring, Waxing, Laser, Epilation – es gibt so viele Möglichkeiten glatte Beine zu bekommen. Die meisten sind jedoch sehr schmerzhaft, weshalb die Idee der schmerzlosen Haarentfernung durch eine Creme sehr verlockend ist. Was Enthaarungscremen wirklich können, wie sie wirken und welche Nachteile mit sich bringen, verrät GALA Ihnen hier:   

So wirken Enthaarungscremes

Im Gegensatz zur Rasur oder dem Waxing, wirken Enthaarungscremes auf chemischer Basis. Mit dem Auftragen der Creme öffnen sich die Poren der Haut, sodass die Thioglykolsäure die Keratinstruktur des Haares angreifen kann. Das Ergebnis ist: Die Haare lösen sich auf und bleiben in einem geleeartigen Zustand zurück und können problemlos mit einem Spatel entfernt werden.

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Tipps zur Anwendung von Enthaarungscremes

Vor dem Gebrauch sollte die Enthaarungscreme unbedingt an einer kleinen Hautstelle auf Hautverträglichkeit getestet werden. Reagiert man nicht, kann die Enthaarungscreme, am besten mit einem Spatel, auf die Haut aufgetragen werden. Die Creme muss eine vorgegebene Zeit einwirken, danach können die Haare mit dem meist mitgelieferten Depilationsspatel abgetragen werden. Anschließend sollten die Beine ausführlich mit Wasser gereinigt werden. Wichtig ist, dass die Einwirkzeit exakt befolgt wird. Eine länger Einwirkungsphase kann zu Hautirritationen führen. 

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Vorteile der Enthaarungscreme

Rasurbrand – Adé! Der größte Vorteil bei Enthaarungscremes ist, dass die Anwendung komplett schmerzfrei ist. Ein weiterer wichtiger Pluspunkt ist der Preis. Es gibt Anbieter, die schon Creme-Tuben für etwas mehr als einen Euro anbieten. Hervorzuheben ist ebenfalls der Zeitaufwand. Ähnlich wie bei der Rasur lässt sich der Enthaarungsprozess mit dem Duschen kombinieren, die Zeitersparnis ist somit enorm. Zwar wachsen die Haare bei der Enthaarungscreme nicht langsamer nach, als bei der Rasur, dafür wachsen die Haare deutlich weicher nach. 

Nachteile der Enthaarungscreme

Der größte Nachteil bei Enthaarungscremes ist die Hautunverträglichkeit. Wegen der Chemikalien kann es bei empfindlicher Haut zu Hautirritationen kommen. Die Creme kann zudem nicht auf allen Körperregionen aufgetragen werden. Der Intimbereich und das Gesicht sollten gemieden werden, da dort ein Kontakt der Chemikalien mit den Schleimhäuten erhöht ist. Wer seine Bikinizone enthaaren möchte, sollte auf andere Behandlungen zurückgreifen. 

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Für welchen Typ sind Enthaarungscremes geeignet?

Die Enthaarungscreme ist definitiv eine attraktive Alternative zum Rasieren, Waxing, Sugaring, Lasern etc. Nicht nur der Preis ist unschlagbar, auch die schmerzfreie Anwendung ist verlockend. Allerdings sind Enthaarungscremes nur für unempfindliche Hauttypen geeignet.

Verwendete Quellen: Stern, Stiftung Warentest 

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